Tomatensuppe mit Reis und einem Hauch von Chili: einfach, sättigend, genial

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 12. Mai 2026 21:45

Eine gute Tomatensuppe mit Reis und etwas Chili ist schnell gekocht, wärmt von innen und macht angenehm satt. Die Basis ist simpel: aromatische Tomaten, gegarter Reis und eine Prise Schärfe, die du deinem Geschmack anpasst.

Mit ein paar Kniffen verwandelst du ein einfaches Topfgericht in eine richtig runde Mahlzeit, die auch Gästen Spaß macht und sich bestens vorbereiten lässt.

Die Basis: Welche Zutaten du wirklich brauchst

Für eine gelungene Tomatensuppe mit Reis brauchst du eine ausgewogene Mischung aus Säure, Süße, Würze und leichter Schärfe. Tomaten liefern die Säure, Reis macht satt und bindet, Chili sorgt für den kleinen Kick.

Für etwa 4 Portionen kannst du dich an dieser Zusammensetzung orientieren:

  • 800–1000 g Tomatenstückchen (aus der Dose oder passierte Tomaten)
  • 120–150 g Reis (Langkorn, Parboiled oder Rundkorn, je nach gewünschter Konsistenz)
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Chilischote oder ½ TL Chiliflocken (Menge anpassen nach Schärfewunsch)
  • 750–1000 ml Gemüsebrühe (je nachdem, wie dick du es magst)
  • 2–3 EL Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Zucker oder Honig, um die Säure abzufangen
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Optional: 1–2 EL Tomatenmark für mehr Tiefe
  • Optional Cremigkeit: 100 ml Sahne, Kochsahne oder ein Schuss pflanzliche Sahne
  • Frische Kräuter: Basilikum, Petersilie oder Oregano

Wenn du vor allem satt werden möchtest und es eher rustikal magst, nimm etwas mehr Reis. Wenn du eine leichtere Suppe bevorzugst, bleib eher bei der unteren Reismenge und gib mehr Brühe dazu.

Reis separat kochen oder direkt in der Suppe?

Ob der Reis direkt in der Suppe gart oder separat gekocht wird, verändert Geschmack, Textur und Flexibilität beim Aufwärmen. Beides funktioniert sehr gut, hat aber unterschiedliche Effekte.

Der direkte Garvorgang im Suppentopf sorgt für ein besonders stimmiges Aroma, weil der Reis die Gewürze und die Tomatenbrühe aufnimmt. Gleichzeitig wird die Suppe durch die Stärke im Reis etwas sämiger. Wenn du Planungssicherheit möchtest, ist separat gegarter Reis bequemer, weil du ihn besser dosieren und beim Aufwärmen neu ergänzen kannst.

Vorteile, den Reis direkt mitzukochen

  • Der Reis nimmt den Geschmack der Suppe deutlich intensiver an.
  • Der Topf bleibt minimalistisch: weniger Abwasch, weniger Timing-Stress.
  • Die Suppe wird automatisch cremiger, weil die Reisstärke bindet.

Die Kehrseite: Der Reis quillt beim Stehen weiter, sodass Reste am nächsten Tag eher wie ein Eintopf wirken. Das lässt sich mit etwas zusätzlicher Brühe oder Wasser beim Aufwärmen gut ausgleichen.

Vorteile von separat gekochtem Reis

  • Du kannst für jede Person die Menge an Reis individuell anpassen.
  • Die Suppe bleibt im Topf flüssiger und verändert sich beim Aufwärmen weniger stark.
  • Du kannst auch Reste von bereits gekochtem Reis verwerten, etwa vom Vortag.

Wenn du wenig Zeit hast oder Reste sinnvoll nutzen möchtest, ist vorgegarter Reis eine hervorragende Abkürzung. In diesem Fall gibst du ihn erst in den Teller oder in die Schale und schöpfst dann die heiße Suppe darüber, damit er nicht weich wird.

Anleitung
1Gemüse vorbereiten: Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. Tomaten (falls frisch) grob würfeln.
2Anschwitzen: Öl im Topf erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch und Chili kurz mitbraten, ohne sie dunkel werden zu lassen.
3Tomatenbasis aufbauen: Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten anrösten, dann Tomatenstücke oder passierte Tomaten zugeben.
4Brühe angießen: Gemüsebrühe hinzufügen, umrühren, aufkochen lassen.
5Reis einstreuen: Reis in die köchelnde Flüssigkeit geben, umrühren, Temperatur reduzieren und leise köcheln lassen — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Schritt für Schritt zur perfekten Tomatensuppe mit Reis

Der Kochvorgang lässt sich gut strukturieren, sodass du entspannt arbeiten kannst, ohne dauernd auf die Uhr zu schauen. Die Grundidee: erst Aroma aufbauen, dann Flüssigkeit dazugeben, anschließend Reis garen und zum Schluss abschmecken.

  1. Gemüse vorbereiten: Zwiebel, Knoblauch und Chili fein hacken. Tomaten (falls frisch) grob würfeln.
  2. Anschwitzen: Öl im Topf erhitzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch und Chili kurz mitbraten, ohne sie dunkel werden zu lassen.
  3. Tomatenbasis aufbauen: Tomatenmark einrühren und 1–2 Minuten anrösten, dann Tomatenstücke oder passierte Tomaten zugeben.
  4. Brühe angießen: Gemüsebrühe hinzufügen, umrühren, aufkochen lassen.
  5. Reis einstreuen: Reis in die köchelnde Flüssigkeit geben, umrühren, Temperatur reduzieren und leise köcheln lassen.
  6. Garzeit beachten: Je nach Reissorte 12–20 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren, damit nichts am Topfboden festklebt.
  7. Feintuning: Mit Salz, Pfeffer, Zucker und zusätzlicher Chili abschmecken, optional Sahne oder pflanzliche Sahne unterrühren.
  8. Kräuter ergänzen: Frische Kräuter grob hacken und kurz vor dem Servieren einstreuen.

Wenn die Suppe dir zu dick erscheint, gib etwas Brühe oder Wasser dazu. Wenn dir die Säure zu kräftig vorkommt, hilft meist ein kleiner Löffel Zucker oder ein Schuss Sahne, um das Ganze auszubalancieren.

Die richtige Schärfe: Wie viel Chili darf es sein?

Chili kann eine Tomatensuppe enorm aufwerten, solange die Schärfe gut dosiert ist. Ziel ist ein leichtes Kribbeln, das den Geschmack betont, ohne den Gaumen zu überfordern.

Wenn du dir unsicher bist, fangst du besser mit einer kleinen Menge an und arbeitest dich an deine Wohlfühl-Schärfe heran. Nachwürzen kannst du immer – zu scharf gewordene Suppe wieder abzumildern ist deutlich aufwendiger.

Formen von Chili und ihre Wirkung

  • Frische Schote: Fruchtige Schärfe, ideal, wenn du gerne aromatisch kochst. Kerne und weiße Innenhäute erhöhen die Intensität.
  • Getrocknete Chiliflocken: Perfekt zum Nachwürzen am Tisch, gut dosierbar, eher gradlinige Schärfe.
  • Chilipulver oder Cayenne: Sehr fein, verteilt sich gut in der Suppe, kann aber leicht dominieren, wenn du zu viel nimmst.
  • Chiliöl: Eignet sich wunderbar, um vor dem Servieren ein paar Tropfen auf die Suppenoberfläche zu geben.

Für einen milden Kick bei vier Portionen reichen häufig ein kleines Stück frische Chilischote oder eine Messerspitze Chilipulver. Wer gern kräftig isst, kann die Menge langsam steigern und sich herantasten, zum Beispiel in halben Messerspitzen-Schritten.

Tomaten: frisch, aus der Dose oder passiert?

Die Wahl der Tomaten entscheidet über Aroma, Säure und Konsistenz deiner Suppe. Du kannst mit frischen Tomaten genauso arbeiten wie mit Dosentomaten oder passierten Tomaten aus dem Glas.

Im Alltag greifen viele zur Dose oder zu passierten Tomaten, weil sie zuverlässig schmecken und sich schnell verarbeiten lassen. Frische Ware lohnt sich vor allem dann, wenn sie saisonal richtig reif und süß ist.

Kochen mit Dosentomaten

Gehackte Tomaten aus der Dose sind ideal, wenn du einen leichten Biss im Gemüse magst. Sie bringen meist eine stabile Säure mit, die du mit etwas Zucker, Honig oder Sahne abfangen kannst.

Passierte Tomaten sorgen für eine von Anfang an sehr glatte Suppe. Wenn du Kinder am Tisch hast oder generell lieber cremige Suppen magst, ist das eine gute Basis. In beiden Fällen lohnt es sich, Tomatenmark kurz im Fett anzurösten, bevor du die Flüssigkeit zugibst, um das Aroma zu vertiefen.

Kochen mit frischen Tomaten

Frische Tomaten bringen mehr Frische, können aber im Geschmack schwanken, je nach Sorte und Reifegrad. Roma- oder Flaschentomaten eignen sich gut, weil sie weniger wässrig sind.

Wenn du mit frischen Tomaten arbeitest, lohnt es sich, sie vor dem Kochen kurz mit kochendem Wasser zu übergießen, die Haut abzulösen und dann grob zu würfeln. Wenn die Suppe nach dem Kochen zu dünn wirkt, lässt du sie einfach etwas länger ohne Deckel leicht köcheln, bis sie eindickt.

Konsistenz steuern: Von leicht bis richtig schön sämig

Je nach Lust und Laune kann deine Suppe fast wie ein leichter Tomatenfond wirken oder eher an einen dicken Eintopf erinnern. Die Stellschrauben sind Reis, Flüssigkeitsmenge und Kochdauer.

Wenn du eine eher leichte Konsistenz magst, reduzierst du die Menge an Reis und arbeitest mit etwas mehr Brühe. Wenn du es lieber kräftig und üppig hast, lässt du den Reis in einer eher kleineren Flüssigkeitsmenge garen und verlängerst, falls nötig, die Kochzeit leicht.

Tipps für eine cremigere Suppe

  • Etwa ein Drittel der Suppe vorsichtig pürieren und wieder zurück in den Topf geben.
  • Etwas Sahne, Crème fraîche oder pflanzliche Sahne zum Schluss einrühren.
  • Ein kleines Stück Butter zum Fertigstellen verwenden, um Glanz und Mundgefühl zu verbessern.

Wenn du Gäste mit sehr unterschiedlichen Vorlieben am Tisch hast, kannst du die Basis eher flüssig halten und den Reis separat servieren. So bekommt jede Person genau die Konsistenz, die sie sich wünscht.

Würze und Aromen: So bringst du Tiefe in die Suppe

Tomaten, Reis und Chili bilden das Grundgerüst, aber erst mit den richtigen Gewürzen und Aromen bekommt das Gericht Charakter. Dabei geht es nicht um viele exotische Zutaten, sondern um ein paar gut platzierte Akzente.

Die wichtigsten Bausteine sind Salz, Pfeffer und eine leichte Süße, um bei Bedarf die Tomatensäure abzufangen. Darüber hinaus kannst du mit Kräutern und ein paar mediterranen Klassikern spielen.

  • Basilikum: Frisch hinzugefügt bringt er eine sommerliche Note.
  • Oregano oder Thymian: Passen sehr gut, wenn du an eine mediterrane Tomatensauce erinnert werden möchtest.
  • Lorbeerblatt: Beim Köcheln mitgaren und vor dem Servieren entfernen für eine feine, herzhafte Tiefe.
  • Räuchersalz oder ein Hauch geräuchertes Paprikapulver: Bringt eine leichte Grillnote ins Spiel.
  • Muskat: Sehr sparsam eingesetzt kann es die Cremigkeit unterstreichen.

Wenn dir beim Abschmecken etwas fehlt, beginne mit Salz. Oft klärt sich der Geschmack bereits dadurch. Danach kannst du testen, ob eine kleine Prise Zucker, etwas mehr Pfeffer oder ein Spritzer Zitronensaft die gewünschte Balance bringt.

Vegetarisch, vegan, mit Fleisch – Varianten für jeden Geschmack

Die Grundlage dieser Suppe eignet sich hervorragend als vegetarische oder vegane Mahlzeit. Je nach gewählter Brühe und Topping kannst du leicht variieren, ohne den gesamten Aufbau zu verändern.

Eine vegane Version gelingt mühelos, wenn du eine Gemüsebrühe ohne tierische Bestandteile verwendest und auf Sahne verzichtest oder eine pflanzliche Alternative einsetzt. Für eine herzhaftere Variante eignet sich eine Einlage oder ein Topping mit Fleisch oder Käse.

  • Vegetarisch: Mit Sahne, Crème fraîche, geriebenem Käse oder Feta-Würfeln toppen.
  • Vegan: Pflanzliche Sahne, Hefeflocken oder mariniertes Ofengemüse als Einlage nutzen.
  • Mit Fleisch: Angebratene Chorizo-Scheiben, gebratene Hähnchenstreifen oder kleine Hackbällchen dazugeben.

Wenn du mehrere Varianten parallel anbieten möchtest, behältst du den Grundtopf bewusst simpel und stellst Toppings in Schälchen auf den Tisch. So kann sich jeder seinen Teller individuell zusammenstellen.

Schnelle Feierabendküche mit Resteverwertung

Diese Suppe eignet sich hervorragend, um Reste sinnvoll einzubauen. Gekochter Reis vom Vortag, übrig gebliebenes Gemüse oder eine angebrochene Dose Tomaten finden hier problemlos Verwendung.

Wenn du bereits gegarten Reis hast, bereitest du die Tomatenbasis ganz normal zu und gibst den Reis erst in die Teller. So bleibt die Konsistenz angenehm und der Reis wird nicht zu weich. Übriges Gemüse wie Paprika, Zucchini oder Möhren kannst du gemeinsam mit der Zwiebel anbraten, bevor du Tomaten und Brühe dazugibst.

Beispiel: Familienessen mit unterschiedlichen Vorlieben

Angenommen, du kochst für mehrere Personen, von denen manche empfindlich auf Schärfe reagieren, während andere es gern pikant mögen. Dann setzt du einen großen Topf mit milder Tomatensuppe und Reis auf und verwendest nur eine sehr kleine Menge Chili beim Kochen.

Auf dem Tisch stellst du Chiliflocken, Chiliöl und eventuell frische, fein geschnittene Chiliringe bereit. Die Personen, die es scharf lieben, geben sich nach Belieben etwas davon an den Teller, während alle anderen die milde Version genießen. So hast du mit einem einzigen Topf zwei Intensitäten abgedeckt.

Beispiel: Meal-Prep für die Arbeitswoche

Viele möchten unter der Woche gern etwas Warmes und Sättigendes essen, aber nicht jeden Tag frisch kochen. Diese Suppe eignet sich hervorragend, um sie in größeren Mengen vorzubereiten und portionsweise einzufrieren.

Für Meal-Prep gehst du am besten so vor, dass du den Reis separat kochst oder erst bei Bedarf zugibst. Du frierst die Tomatenbasis ohne Reis ein und kochst dir bei Bedarf eine kleine Menge frischen Reis, die du dann mit der aufgewärmten Suppe kombinierst. So bleibt die Konsistenz angenehm und du vermeidest zu weiche Körner.

Beispiel: Schlichte Suppe als Vorspeise beim Menü

Wenn du ein Menü planst und einen unkomplizierten, aber dennoch aromatischen Einstieg suchst, kannst du die Suppe etwas leichter und feiner gestalten. In diesem Fall verwendest du eher weniger Reis, pürierst einen Teil der Suppe und rundest sie mit etwas Sahne ab.

Zum Servieren füllst du kleinere Portionen in Schalen oder Gläser und gibst einen Klecks Crème fraîche, ein paar Kräuterblätter und vielleicht einen Tupfer Chiliöl darauf. Der Reis tritt in dieser Variante dezent in den Hintergrund und macht Platz für eine samtige Textur.

Toppings und Beilagen, die richtig Spaß machen

Mit passenden Toppings kannst du aus einer einfachen Suppenschüssel ein kleines Highlight machen. Dabei geht es nicht nur um die Optik, sondern auch um Textur und Geschmack.

Krosse oder frische Elemente sorgen dafür, dass der Löffel nicht eintönig wirkt. Ein paar wenige Zutaten reichen, um deutlich mehr Spannung in den Teller zu bringen.

  • Geröstete Brotwürfel oder Croûtons mit Knoblauch
  • Ein Klecks Crème fraîche, Joghurt oder Schmand
  • Frische Kräuter wie Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch
  • Ein Spritzer gutes Olivenöl oder Chiliöl
  • Geriebener Parmesan, Pecorino oder ein anderer kräftiger Hartkäse
  • Geröstete Kerne, etwa Sonnenblumen- oder Pinienkerne

Als Beilage funktionieren knuspriges Baguette, geröstetes Bauernbrot oder ein schlichtes Fladenbrot sehr gut. Wenn die Suppe selbst sehr sättigend geraten ist, reicht oft schon ein kleines Stück Brot zum Tunken.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Viele kleine Missgeschicke lassen sich leicht umgehen, wenn du weißt, worauf du achten solltest. Ein paar häufige Stolpersteine folgen dir fast automatisch in die Küche, wenn Tomaten und Reis gemeinsam im Topf landen.

Oft ist die Suppe am Ende zu dick, zu sauer oder zu scharf. Zum Glück gibt es einfache Wege, um diese Punkte wieder zu korrigieren oder von vornherein zu verhindern.

  • Die Suppe ist zu dick: Etappenweise heiße Brühe oder Wasser einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  • Der Reis ist zu weich geworden: Beim nächsten Mal den Reis separat kochen oder etwas früher vom Herd nehmen; aktuell kannst du die Suppe einfach als Eintopf servieren.
  • Die Suppe wirkt zu sauer: Mit einem Teelöffel Zucker oder Honig und etwas Sahne ausgleichen, eventuell eine längere Kochzeit einplanen.
  • Die Schärfe ist zu stark: Mit zusätzlicher Brühe und etwas Sahne oder Joghurt entschärfen, beim Portionieren nach Bedarf mehr Reis in den Teller geben.
  • Der Geschmack wirkt flach: Zuerst mit Salz und Pfeffer nachjustieren, danach Tomatenmark kurz anrösten oder ein kleines Stück Butter unterrühren.

Wenn du beim Abschmecken immer nur kleine Anpassungen machst und dazwischen probierst, bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wie sich jede Zutat auf den Gesamtgeschmack auswirkt.

Aufbewahren, Aufwärmen und Einfrieren

Diese Suppe lässt sich problemlos vorkochen und später genießen. Im Kühlschrank hält sie sich in einem gut verschlossenen Behälter in der Regel zwei bis drei Tage.

Beim Wiederaufwärmen im Topf kann es passieren, dass die Suppe deutlich dickflüssiger wirkt, weil der Reis weiter quillt. In diesem Fall rührst du etwas Wasser oder Brühe ein, bis dir die Konsistenz wieder zusagt, und schmeckst zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Zum Einfrieren eignet sich vor allem die Variante, bei der der Reis separat zubereitet oder nur in sehr kleiner Menge mitgekocht wurde. Die tiefgekühlte Tomatenbasis taust du im Kühlschrank oder bei geringer Hitze im Topf auf und kombinierst sie mit frisch oder übrig gebliebenem Reis.

Wie du das Gericht deinem Geschmack anpasst

Jeder isst anders gern, und genau dafür eignet sich eine flexible Suppe mit Reis und Chili perfekt. Du kannst an mehreren Stellen im Kochprozess regulieren, damit das Ergebnis zu dir und deinem Alltag passt.

Wenn du eher leicht essen möchtest, reduzierst du die Menge an Reis, lässt die Sahne weg und arbeitest stärker mit Kräutern und Gewürzen. Wenn du nach einem langen Tag richtig Hunger mitbringst, erhöhst du die Reismenge etwas, gibst vielleicht eine proteinreiche Einlage dazu und servierst Brot als Beilage.

Auch die Schärfe lässt sich gut an den Esstisch verlagern. Eine neutrale Basis im Topf und die Chili-Komponente am Tisch sorgen dafür, dass niemand sich durchbeißen muss, während andere glücklich aufdrehen können.

FAQ: Häufige Fragen zur chiliwürzigen Tomatensuppe mit Reis

Wie scharf sollte die Suppe maximal sein?

Die Schärfe sollte so dosiert sein, dass du noch alle Aromen von Tomate, Knoblauch und Gewürzen schmecken kannst. Taste dich deshalb in kleinen Schritten heran und gib lieber am Tisch noch etwas Chiliöl oder Flocken dazu.

Welcher Reis eignet sich am besten?

Rundkorn- oder Mittelkornreis sorgt für eine etwas cremigere Textur, weil er mehr Stärke abgibt. Langkornreis bleibt lockerer und ist ideal, wenn du einzelne Körner in der Suppe magst.

Kann ich die Suppe auch ohne Schärfe kochen?

Du kannst die gesamte Chili einfach weglassen und stattdessen mit Paprikapulver, Knoblauch und etwas Pfeffer arbeiten. Wer es am Tisch doch feurig möchte, kann mit Chiliöl oder frischen Ringen nachwürzen.

Wie verhindere ich, dass der Reis matschig wird?

Gib den Reis erst in die Suppe, wenn er knapp gar ist, und lass ihn nicht zu lange ziehen. Beim Aufwärmen hilft ein Schuss Brühe oder Wasser, damit die Körner wieder lockerer werden.

Wie bekomme ich die Suppe extra cremig, ohne Sahne zu nutzen?

Ein Teil der Suppe kann püriert und dann wieder mit dem restlichen Inhalt vermischt werden. Zusätzlich sorgen Kartoffelwürfel oder ein Löffel pflanzliche Cuisine für mehr Cremigkeit.

Lässt sich die Suppe im Schnellkochtopf oder Multikocher zubereiten?

Ja, im Schnellkochtopf oder Multikocher sind die Tomaten und der Reis oft in wenigen Minuten gar. Achte darauf, Chili und empfindliche Kräuter erst am Ende unterzurühren, damit das Aroma frisch bleibt.

Welche Tomaten eignen sich am besten für eine leichte, aber aromatische Suppe?

Aromatische, vollreife Strauchtomaten oder San-Marzano-Tomaten bringen viel Geschmack und eine schöne Farbe. Außerhalb der Saison sind hochwertige Dosentomaten eine sehr gute Wahl.

Wie passe ich die Suppe für Kinder an?

Bereite die Suppe zunächst ohne Chili zu und würze sie mild mit Kräutern, etwas Paprika und einem Hauch Zucker. Die Erwachsenen können sich am Tisch Chiliöl, Flocken oder scharfe Soße in ihren Teller geben.

Kann ich die Suppe glutenfrei servieren?

Reis, Tomaten und klassische Gewürze sind von Natur aus glutenfrei, also passt das Gericht sehr gut zu einer glutenfreien Ernährung. Achte lediglich bei Brühe, Würzsoßen und eventuell verwendeten Fertigprodukten auf entsprechende Kennzeichnungen.

Wie lange ist die Suppe im Kühlschrank haltbar?

Im Kühlschrank hält sich die Suppe in einem gut schließenden Behälter etwa zwei bis drei Tage. Erwärme sie langsam, rühre zwischendurch um und gib bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe dazu.

Fazit

Mit ein paar einfachen Handgriffen wird aus einer klassischen Tomatensuppe ein sättigendes Reisgericht mit angenehmem Chili-Kick. Spiele mit Reisart, Schärfegrad und Toppings, bis die Suppe perfekt zu deinem Alltag und deinem Geschmack passt. So steht dir ein schnelles, wandelbares Wohlfühlessen zur Verfügung, das sowohl solo als auch im Menü glänzt.

Checkliste
  • 800–1000 g Tomatenstückchen (aus der Dose oder passierte Tomaten)
  • 120–150 g Reis (Langkorn, Parboiled oder Rundkorn, je nach gewünschter Konsistenz)
  • 1 Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 1 kleine rote Chilischote oder ½ TL Chiliflocken (Menge anpassen nach Schärfewunsch)
  • 750–1000 ml Gemüsebrühe (je nachdem, wie dick du es magst)
  • 2–3 EL Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL Zucker oder Honig, um die Säure abzufangen
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Optional: 1–2 EL Tomatenmark für mehr Tiefe
  • Optional Cremigkeit: 100 ml Sahne, Kochsahne oder ein Schuss pflanzliche Sahne
  • Frische Kräuter: Basilikum, Petersilie oder Oregano

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Anna und Martin kochen gemeinsam
Anna & Martin
Wir kochen unsere Rezepte mehrfach im Alltag und passen sie so an, dass sie auch nach einem langen Tag zuverlässig gelingen.

Wir kochen solche Rezepte oft im Alltag, deshalb achten wir darauf, dass die Schritte gut planbar bleiben.

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