Wie macht man ein schnelles Reispfannengericht mit Bohnen und Mais?

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 3. Mai 2026 17:10

Ein schnelles Reispfannengericht mit Bohnen und Mais gelingt am einfachsten, wenn du vorgegarten oder übrig gebliebenen Reis verwendest und ihn mit Zwiebeln, Knoblauch, Bohnen, Mais und Gewürzen in einer großen Pfanne kräftig anröstest. Innerhalb von 15 bis 20 Minuten hast du so ein vollwertiges, würziges Pfannengericht auf dem Tisch, das du nach Lust und Laune mit Gemüse, Käse oder frischen Kräutern anpassen kannst.

Entscheidend ist, dass der Reis nicht nass ist, die Pfanne richtig heiß wird und du mit Salz, Paprika, Kreuzkümmel oder Chili mutig abschmeckst. Mit ein paar Handgriffen zauberst du ein Essen, das satt macht, wenig kostet und sich hervorragend aus Vorräten kochen lässt.

Die Basis: Welcher Reis eignet sich für die Pfanne?

Für eine aromatische, leicht knusprige Reispfanne funktioniert vor allem Reis gut, der bereits gegart und wieder abgekühlt ist. Gekochter Reis, der einige Stunden im Kühlschrank stand, wird fester und klebt weniger, sodass sich die Körner in der Pfanne trennen und leicht anrösten lassen. Wenn du frischen, noch dampfenden Reis nimmst, wird die Pfanne eher weich und leicht matschig.

Die gute Nachricht: Fast jede Reissorte ist geeignet. Langkornreis, Duftreis oder Basmatireis liefern lockere Körner und ein leicht nussiges Aroma. Auch Vollkornreis funktioniert, braucht aber beim Vorkochen etwas mehr Zeit und bringt einen kräftigeren Geschmack mit. Risotto- oder Rundkornreis ergeben eine etwas weichere, cremigere Pfanne, was für manche sehr angenehm sein kann, wenn du es saftiger magst.

Falls du keinen fertigen Reis im Kühlschrank hast, kannst du ihn natürlich frisch kochen. In diesem Fall lohnt es sich, den Reis nach dem Garen kurz auf einem Blech oder einem großen Teller ausgebreitet auskühlen zu lassen. Je mehr Dampf entweichen kann, desto lockerer wird das Ergebnis in der Pfanne.

Welche Bohnen und welcher Mais passen am besten?

Bohnen und Mais sorgen für Eiweiß, Ballaststoffe und Biss in deiner Reispfanne und machen aus einer Beilage ein vollwertiges Essen. Am schnellsten geht es mit Konserven oder bereits vorgegarten Hülsenfrüchten aus dem Glas, weil du sie nur abgießen und kurz abspülen musst. Getrocknete Bohnen müsstest du vorher lange kochen oder im Schnellkochtopf garen, was nicht zu einer schnellen Alltags-Pfanne passt.

Besonders beliebt sind Kidneybohnen, schwarze Bohnen oder weiße Bohnen. Kidneybohnen bringen eine leicht mehlige, weiche Konsistenz, schwarze Bohnen schmecken etwas erdiger und weiße Bohnen sehr mild. Kichererbsen fühlen sich in dieser Art Gericht ebenfalls wohl und sorgen für zusätzliche Abwechslung. Wichtig ist, die Bohnen nach dem Abgießen kurz unter fließendem Wasser zu spülen, um überschüssige Flüssigkeit und etwas von der Dosenlake zu entfernen.

Beim Mais sind Zuckermais aus der Dose oder dem Glas der Standard. Er ist schon gegart und nur noch zu erwärmen. Du kannst auch tiefgekühlten Mais verwenden, der direkt gefroren mit in die Pfanne wandert. Frischer Mais vom Kolben ist ebenfalls möglich, braucht aber ein paar Minuten mehr in der Pfanne, bis die Körner weich und süß sind.

Grundrezept: Schnelle Reispfanne mit Bohnen und Mais

Ein gutes Grundrezept hilft dir dabei, Mengen abzuschätzen und ein ausgewogenes Verhältnis aus Reis, Gemüse und Gewürzen zu finden. Von dort aus kannst du nach Belieben improvisieren, Zutaten austauschen oder ergänzen. Ziel ist eine Pfanne, in der jede Gabel etwas von allem enthält: Reis, Gemüse, Bohnen und aromatische Röstaromen.

Für etwa zwei hungrige Personen kannst du dich grob an folgenden Mengen orientieren:

  • 300 bis 350 g gekochter, abgekühlter Reis (etwa von 120 bis 150 g rohem Reis)
  • 1 kleine Dose Bohnen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
  • 1 kleine Dose Mais (ca. 140 g Abtropfgewicht)
  • 1 Zwiebel
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 2 bis 3 EL Öl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß oder geräuchert
  • optional: Kreuzkümmel, Chili, getrockneter Oregano oder Thymian

Damit hast du eine solide Basis, die bereits gut schmeckt, ohne dass du weitere frische Zutaten besorgen musst. Wenn du noch Paprika, Frühlingszwiebeln oder Tomaten im Haus hast, kannst du sie einfach ergänzen und die Pfanne damit bunter und aromatischer gestalten.

Schritt für Schritt zur perfekten Reispfanne

Eine gelungene Reispfanne lebt von einer klaren Reihenfolge beim Braten, damit nichts verbrennt und alles gleichzeitig gar ist. Die Geschmacksgrundlage bilden Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze, erst anschließend kommen Reis, Bohnen und Mais dazu. So können sich die Aromen in Ruhe entwickeln.

Anleitung
1Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
2Bohnen und Mais in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
3Eine große Pfanne mit hohem Rand stark erhitzen und das Öl hineingeben.
4Zwiebeln bei mittelhoher Hitze glasig bis leicht gebräunt anbraten.
5Knoblauch kurz mitbraten, bis er duftet, aber noch nicht dunkel wird — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Eine bewährte Abfolge sieht so aus:

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Bohnen und Mais in ein Sieb geben, mit Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  3. Eine große Pfanne mit hohem Rand stark erhitzen und das Öl hineingeben.
  4. Zwiebeln bei mittelhoher Hitze glasig bis leicht gebräunt anbraten.
  5. Knoblauch kurz mitbraten, bis er duftet, aber noch nicht dunkel wird.
  6. Den abgekühlten Reis hinzufügen, gut verteilen und ein paar Minuten anrösten, ohne dauernd zu rühren.
  7. Bohnen und Mais in die Pfanne geben, unterheben und alles weiter braten.
  8. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und weiteren Gewürzen abschmecken.
  9. Zum Schluss nach Geschmack mit frischen Kräutern, einem Spritzer Zitrone oder etwas Käse abrunden.

Wenn du bei dieser Abfolge merkst, dass dir etwas anbrät, reduziere leicht die Hitze, gib einen winzigen Schluck Wasser oder Brühe dazu und rühre gründlich durch. So lösen sich Röststoffe vom Pfannenboden, die wiederum viel Geschmack an das Gericht abgeben.

Das Geheimnis von Röstaromen und knusprigem Reis

Röstaromen entstehen, wenn Reis und Gemüse in heißem Fett direkten Kontakt mit dem Pfannenboden bekommen und dort etwas Farbe annehmen. Dieser Effekt macht aus einer einfachen Reis-Gemüse-Mischung ein Gericht mit Tiefe und Charakter. Wichtig ist dafür eine ausreichend große Pfanne, damit sich die Zutaten verteilen können und nicht übereinander dampfen.

Wenn du sehr viel Reis auf einmal in eine kleine Pfanne gibst, sammelt sich Feuchtigkeit, der Reis beginnt zu schmoren und wird weich. Besser ist es, eine große beschichtete Pfanne oder eine schwere Gusseisenpfanne zu nehmen und die Zutaten in einer möglichst dünnen Schicht zu verteilen. Dann brätst du einige Minuten, ohne ständig umzurühren, und wendest erst, wenn du merkst, dass sich am Boden eine leichte Kruste bildet.

Mit der Temperatur solltest du mutig, aber nicht unvorsichtig umgehen. Mittelhohe bis hohe Hitze ist perfekt, vorausgesetzt, du bleibst in der Nähe und beobachtest, wie schnell die Zwiebeln und der Reis Farbe bekommen. Wenn etwas zu dunkel zu werden droht, nimmst du die Pfanne kurz von der Hitze, rührst gründlich durch und reduzierst die Temperatur etwas.

Würzideen: Von mild bis pikant

Mit wenigen Gewürzen lässt sich aus derselben Zutatenbasis immer wieder eine völlig andere Reispfanne machen. Klassische Varianten greifen zu Paprikapulver und einem Hauch Chili, während Kreuzkümmel und Koriander eher in Richtung Tex-Mex und mexikanisch angehauchte Aromen gehen. Italienisch inspiriert wird es mit Oregano, Thymian und vielleicht etwas getrocknetem Basilikum.

Wenn du es gern etwas rauchig magst, ist geräuchertes Paprikapulver eine hervorragende Idee, weil es Bohnen und Mais sehr schön ergänzt. Ein Schuss Sojasauce ersetzt teilweise das Salz und bringt eine herzhafte Note, die wunderbar zu angebratenem Reis passt. Zitronensaft oder Limettensaft am Ende frischt das Gericht auf und bringt die Gewürze stärker zur Geltung.

Auch Kräuter spielen eine wichtige Rolle. Glatte Petersilie, Koriandergrün oder Schnittlauch streust du am besten erst direkt vor dem Servieren über die Pfanne, damit Farbe und Aroma erhalten bleiben. Wer Käse liebt, kann frisch geriebenen Hartkäse, Mozzarella, Feta oder einen pflanzlichen Ersatz kurz vor Schluss unterheben oder über den Tellern verteilen, sodass er leicht anschmilzt.

Varianten mit frischem Gemüse

Eine Reispfanne ist ideal, um Gemüsevorräte zu nutzen und angebrochene Reste aus dem Kühlschrank sinnvoll zu verarbeiten. Fast jedes Gemüse, das sich braten lässt, passt in dieses Gericht und sorgt für Abwechslung in Konsistenz und Geschmack. Wichtig ist nur, dass härtere Sorten etwas mehr Garzeit bekommen als weiche.

Gut geeignet sind zum Beispiel Paprika, Zucchini, Möhren, Lauch, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen oder Spinat. Paprika und Zucchini schneidest du in kleine Würfel oder Streifen und brätst sie nach den Zwiebeln an, bevor der Reis dazukommt. Möhren in dünnen Scheiben oder feinen Stiften brauchen etwas länger und kommen ebenfalls früh in die Pfanne. Brokkoliröschen und Blumenkohl kannst du kurz in kochendem Wasser blanchieren oder klein genug schneiden, damit sie in der Pfanne noch gar werden.

Blattgemüse wie Spinat oder Mangold gibst du erst ganz am Ende dazu, weil es sehr schnell zusammenfällt. Tiefgekühltes Gemüse wie Erbsen oder Gemüsemischungen kannst du direkt tiefgekühlt in die Pfanne geben, wenn die Zwiebeln bereits leicht gebräunt sind. Dadurch wird das Gericht saftiger, du solltest aber darauf achten, dass das entstehende Wasser wieder gut verdampfen kann, bevor der Reis hinzugefügt wird.

Proteinreicher Sattmacher: Ergänzungen mit Ei, Tofu oder Fleisch

Wer die Reispfanne noch proteinreicher gestalten möchte, hat viele Möglichkeiten, ohne an der Grundstruktur viel ändern zu müssen. Eier, Tofu und Fleischreste lassen sich problemlos integrieren und passen gut zu dem mild-süßen Geschmack von Bohnen und Mais. Dadurch wird das Gericht noch sättigender und eignet sich hervorragend als Hauptmahlzeit.

Eine Variante besteht darin, in der Mitte der Pfanne eine kleine Mulde im Reis freizuschieben, etwas Öl hineinzuträufeln und ein oder zwei Eier hineinzuschlagen. Diese rührst du in der Mulde an, bis sie leicht stocken, und vermischst sie anschließend mit dem restlichen Pfanneninhalt. So entsteht eine Art gebratener Eierreis mit Bohnen und Mais.

Tofu würfelst du idealerweise klein und brätst ihn sehr kräftig an, bevor du Zwiebeln und Knoblauch hinzufügst. Wenn du ihn zuvor mit Sojasauce, etwas Öl und Gewürzen marinierst, saugt er Aroma auf und bringt Biss in die Pfanne. Vorbereitete Fleischreste wie Hähnchen, Rind oder Wurst schneidest du in kleine Stücke und brätst sie ebenfalls zu Beginn an, damit sich Röststoffe bilden, ehe du mit Zwiebeln, Reis und Gemüse weitermachst.

Resteverwertung: Was der Kühlschrank noch hergibt

Eine Reispfanne eignet sich hervorragend, um übrig gebliebenen Reis und Reste aus anderen Gerichten zu verwerten. Wenn vom Vortag noch etwas Gemüse, Fleisch, Sauce oder sogar ein bisschen Eintopf im Kühlschrank steht, lassen sich diese Bestandteile meist unkompliziert integrieren. Dadurch sparst du nicht nur Zeit, sondern vermeidest auch Lebensmittelverschwendung.

Gekochte Kartoffeln, Linsen, Gemüse vom Blech oder gegartes Ofengemüse kannst du gemeinsam mit Bohnen und Mais am Ende in die Pfanne geben und nur noch erwärmen. Eine kleine Menge übrig gebliebener Tomatensauce oder Currysauce kann als Basis dienen, die du mit Reis streckst, bis ein neues, eigenständiges Gericht entsteht. Achte lediglich darauf, dass stark gewürzte Reste mit den frischen Gewürzen in der Pfanne harmonieren, damit nichts zu salzig oder zu scharf wird.

Auch Käsereste lassen sich hervorragend nutzen. Kleine Stückchen Hartkäse reibst du grob und streust sie kurz vor Schluss über die Reispfanne, damit sie schmelzen. Weichkäse kannst du in kleinen Würfeln unterheben, was eine leicht cremige Konsistenz ergibt. So wird aus einer eher einfachen Pfanne ein sehr reichhaltiges, befriedigendes Essen.

Schnelle Tex-Mex-Variante mit Bohnen, Mais und Chili

Eine besonders beliebte Richtung für Reispfannen mit Bohnen und Mais orientiert sich an texanisch-mexikanischen Aromen. Charakteristisch sind Kreuzkümmel, Chili, Paprika, manchmal Koriandergrün und frische Tomaten oder Salsa. Dieses Geschmacksprofil passt sehr gut zu Zuckermais und Bohnen, weil die milde Süße die Schärfe auffängt.

Für eine solche Variante bereitest du zunächst Zwiebeln und Knoblauch in reichlich Öl vor und würzt sie frühzeitig mit Kreuzkümmel, Paprikapulver und je nach Vorliebe mildem oder scharfem Chilipulver. Anschließend kommen der Reis, Bohnen und Mais dazu. Ein Spritzer Limettensaft und etwas gehackter Koriander am Ende runden den Geschmack ab.

Wer gerne etwas Frische dazu mag, kann auf dem Teller Tomatenwürfel, Avocado, Joghurt oder ein pflanzliches Pendant und ein paar Tropfen scharfe Sauce ergänzen. Dadurch wird jede Portion individuell anpassbar, ohne dass du in der Pfanne für alle denselben Schärfegrad festlegen musst.

Pfanne, Wok oder Topf: Welche Ausrüstung ist sinnvoll?

Für Reispfannengerichte mit Bohnen und Mais eignet sich am besten eine große Pfanne oder ein Wok, weil dort viel Fläche zum Anbraten zur Verfügung steht. Eine beschichtete Pfanne verzeiht kleine Fehler bei der Hitze und verhindert, dass Reis und Bohnen zu stark anhaften. Eine schwere Pfanne aus Gusseisen speichert Hitze besser und erzeugt besonders schöne Röstaromen, benötigt aber etwas mehr Übung.

Wenn du keinen Wok oder keine große Pfanne besitzt, kannst du im Notfall auch einen breiten Topf verwenden. Dort sammelst du jedoch schneller mehr Feuchtigkeit, weshalb du etwas länger braten musst, bis überschüssiger Dampf entweicht. Achte dann umso stärker darauf, den Deckel wegzulassen, damit das Wasser verdampfen kann und der Reis nicht nur im eigenen Saft liegt.

Ein Holzlöffel oder Pfannenwender hilft dir, den Reis behutsam zu wenden, ohne die Körner zu stark zu zerdrücken. Außerdem ist es hilfreich, die Zutaten nach und nach in Schalen bereit zu stellen, bevor du mit dem Braten beginnst. So kannst du dich voll auf Hitze und Timing konzentrieren und musst nicht nebenbei noch etwas schnippeln.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

Beim Kochen von schnellen Reispfannengerichten gibt es ein paar wiederkehrende Stolpersteine, die sich mit etwas Aufmerksamkeit leicht umgehen lassen. Viele davon haben mit zu viel Flüssigkeit oder einer ungünstigen Temperaturführung zu tun. Wenn du diese Punkte im Hinterkopf behältst, wird die Pfanne deutlich besser gelingen.

Ein häufiger Fehler besteht darin, sehr frischen, noch heißen Reis in die Pfanne zu geben. Die Restfeuchtigkeit führt dazu, dass der Reis dämpft und klebrig wird, statt zu braten. Wenn es einmal eilig ist, kannst du den frisch gekochten Reis auf einem großen Teller ausbreiten und für einige Minuten vor ein geöffnetes Fenster oder in den Kühlschrank stellen, damit er schneller auskühlt und abdampft.

Ein weiterer Stolperstein ist zu wenig Hitze. Wenn die Pfanne nicht richtig vorgeheizt ist, saugen Reis und Bohnen das Öl sofort auf und liegen dann in einer lauwarmen Umgebung, ohne Röstaromen zu entwickeln. Heiz die Pfanne lieber etwas stärker vor und gib erst dann Öl und Zutaten hinein, begleitet von gelegentlichem Rühren und einer aufmerksamen Beobachtung, wie schnell die Bräunung einsetzt.

Vorratshaltung: Was du immer im Haus haben kannst

Damit eine Reispfanne mit Bohnen und Mais wirklich ein Notfall- und Alltagsgericht ist, lohnt es sich, ein paar Basiselemente dauerhaft im Vorrat zu haben. Trockenreis, Dosenbohnen und Dosenmais halten lange und sind schnell griffbereit, wenn der Kühlschrank fast leer ist. Dazu ein paar Gewürze, die du gern verwendest, und schon entsteht in kurzer Zeit ein vollwertiges Essen.

Im Schrank kannst du unterschiedliche Reissorten lagern, um Abwechslung in Konsistenz und Geschmack zu bekommen. Eine Auswahl an Hülsenfrüchten wie Kidneybohnen, Kichererbsen oder weißen Bohnen eröffnet dir unterschiedliche Varianten desselben Prinzips. Tiefkühlgemüse wie Erbsen, Spinat, Paprikastreifen oder Brokkoli ergänzen das Ganze und machen deine Pfanne bunter und vitaminreicher.

Außerdem helfen Basics wie Zwiebeln, Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer sowie ein paar Lieblingsgewürze, spontan zu improvisieren. Wenn du dann gelegentlich frische Kräuter, Zitronen oder Limetten einkaufst, haben deine spontanen Reispfannen immer einen frischen Akzent und wirken niemals eintönig.

Häufige Fragen zur Reispfanne mit Bohnen und Mais

Kann ich auch ungekochten Reis direkt in der Pfanne verwenden?

Du kannst ungekochten Reis in der Pfanne garen, solltest ihn dann aber vorher kurz waschen und mit ausreichend Flüssigkeit ablöschen. Plane dabei mehr Zeit ein und rühre häufiger um, damit nichts ansetzt und der Reis gleichmäßig gart.

Wie bekomme ich die Reispfanne richtig schön saftig, ohne dass sie matschig wird?

Gib die Flüssigkeit portionsweise dazu und lass sie zwischendurch immer wieder einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bohnen und Mais erst später zugeben, damit sie nicht zerkochen und noch Biss behalten.

Welche Bohnen eignen sich, wenn es besonders schnell gehen soll?

Für eine schnelle Pfanne aus der Küche sind gegarte Bohnen aus der Dose ideal, zum Beispiel Kidneybohnen, schwarze Bohnen oder Cannellini. Spüle sie vorher kurz unter kaltem Wasser ab, damit überschüssige Stärke und Salz abfließen.

Kann ich das Gericht auch ohne Öl zubereiten?

Du kannst die Pfanne mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe starten und Zwiebeln sowie Knoblauch darin andünsten, das funktioniert gut in einer beschichteten Pfanne. Für Röstaromen und eine leicht knusprige Kruste hilft jedoch ein kleiner Schuss Öl oder Butter enorm.

Wie würze ich, wenn Kinder mitessen?

Setze zunächst auf milde Aromen wie Paprikapulver edelsüß, etwas Tomatenmark, eine Prise Zucker und frische Kräuter. Scharfe Gewürze wie Chili oder Chipotle kannst du separat auf den Tisch stellen, damit sich jeder nach Lust und Laune nachwürzen kann.

Lässt sich eine Reispfanne gut vorbereiten und aufwärmen?

Das Gericht eignet sich hervorragend als Meal-Prep, weil Reis, Bohnen und Mais beim Aufwärmen in der Pfanne oder Mikrowelle wieder wunderbar harmonieren. Hebe beim ersten Kochen ein wenig Brühe oder Tomatensauce auf, um die Pfanne beim Erwärmen wieder etwas saftiger zu machen.

Wie verhindere ich, dass der Reis an der Pfanne festklebt?

Nutze eine gut erhitzte Pfanne, gib zunächst das Öl hinein und dann erst den Reis, damit sich schnell eine Schutzschicht bildet. Rühre zu Beginn öfter und später etwas seltener, damit sich eine leichte Kruste bildet, ohne dass der Boden anbrennt.

Kann ich übrig gebliebenen Reis vom Vortag verwenden?

Reis vom Vortag eignet sich sogar besonders gut, weil er trockener ist und in der Pfanne leichter knusprig wird. Streife eventuelle Klumpen mit den Fingern auseinander und gib ein wenig zusätzliche Flüssigkeit in die Pfanne, damit alles wieder schön saftig wird.

Wie mache ich aus der Reispfanne ein vollständiges Abendessen für Gäste?

Reiche dazu einen frischen Salat, zum Beispiel mit Limettendressing, und stelle verschiedene Toppings wie Avocado, Käse, Joghurt oder Kräuter auf den Tisch. So kann jede Person ihre Portion individuell veredeln, und aus dem einfachen Pfannengericht wird ein kleines Buffet.

Was kann ich tun, wenn das Gericht zu scharf geworden ist?

Rühre etwas Joghurt, Schmand oder Kokosmilch unter, um die Schärfe zu mildern und gleichzeitig eine cremige Textur zu erhalten. Zusätzlich helfen ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft und etwas extra Mais, die Würze harmonischer wirken zu lassen.

Fazit

Mit ein paar Vorräten und einem klaren Ablauf zauberst du in kurzer Zeit eine aromatische Reispfanne mit Bohnen und Mais auf den Tisch. Variiere Gewürze, Toppings und Extras je nach Stimmung, und schon entsteht jedes Mal ein neues Lieblingsgericht. So bist du bestens gerüstet, wenn der Hunger groß ist und die Zeit knapp bleibt.

Checkliste
  • 300 bis 350 g gekochter, abgekühlter Reis (etwa von 120 bis 150 g rohem Reis)
  • 1 kleine Dose Bohnen (ca. 240 g Abtropfgewicht)
  • 1 kleine Dose Mais (ca. 140 g Abtropfgewicht)
  • 1 Zwiebel
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 2 bis 3 EL Öl zum Braten
  • Salz, Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß oder geräuchert
  • optional: Kreuzkümmel, Chili, getrockneter Oregano oder Thymian

Anna und Martin kochen gemeinsam
Anna & Martin
Unsere Rezepte entstehen aus dem ganz normalen Küchenalltag und werden so lange angepasst, bis sie für uns praktikabel sind.

Die Reihenfolge der Schritte macht hier mehr aus, als man zunächst denkt.

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