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Rezept

Günstige Bratlinge aus Linsen und Haferflocken: vegetarisch und sättigend

Zutaten für 8 Linsenbratlinge 180 g braune oder grüne Linsen, getrocknet 500 ml Wasser 100 g feine Haferflocken 1 mittelgroße Zwiebel 1 mittelgroße Möhre, etwa 100 g 1 Ei, Größe M 1 EL mittelscharfer …

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Günstige Bratlinge aus Linsen und Haferflocken: vegetarisch und sättigend
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Rezept auf einen Blick

Zutaten

Zubereitung

  1. Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Mit 500 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten garen. Sie sollen weich sein, aber nicht vollständig zerfallen. Falls auf der Packung eine andere Garzeit angegeben ist, orientiere dich daran.

  2. Während die Linsen kochen, die Zwiebel fein würfeln und die Möhre grob raspeln. Einen Esslöffel Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Möhre darin etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebel glasig und die Möhre etwas weicher ist.

  3. Die gegarten Linsen gründlich abgießen und zwei Minuten im Sieb ausdampfen lassen. In eine Schüssel geben und ungefähr die Hälfte mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Einige ganze Linsen sollten erhalten bleiben, damit die Bratlinge nicht breiig werden.

  4. Gebratene Zwiebel und Möhre, Haferflocken, Ei, Senf, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zu den Linsen geben. Alles sorgfältig vermengen und die Masse zehn Minuten quellen lassen.

  5. Die Konsistenz prüfen: Die Masse soll sich mit leicht angefeuchteten Händen formen lassen und ihre Form behalten. Ist sie noch sehr weich, einen weiteren Esslöffel Haferflocken einarbeiten und fünf Minuten warten. Wirkt sie trocken und bröselig, einen Esslöffel Wasser untermischen.

  6. Aus der Masse acht flache Bratlinge mit etwa acht Zentimetern Durchmesser formen. Das restliche Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Bratlinge bei mittlerer Hitze pro Seite ungefähr vier bis fünf Minuten braten. Erst wenden, wenn die Unterseite deutlich gebräunt und stabil ist.

Praktisch vorbereitet

Du brauchst

TopfPfanneSchüsselSieb
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Wichtige Stellen

Zeit25 Minuten
Richtungvegetarisch
Aufwandeinfach

Die Bratlinge Schritt für Schritt zubereiten

  1. Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Mit 500 ml Wasser in einen Topf geben, aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten garen. Sie sollen weich sein, aber nicht vollständig zerfallen. Falls auf der Packung eine andere Garzeit angegeben ist, orientiere dich daran.
  2. Während die Linsen kochen, die Zwiebel fein würfeln und die Möhre grob raspeln. Einen Esslöffel Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Möhre darin etwa fünf Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebel glasig und die Möhre etwas weicher ist.
  3. Die gegarten Linsen gründlich abgießen und zwei Minuten im Sieb ausdampfen lassen. In eine Schüssel geben und ungefähr die Hälfte mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Einige ganze Linsen sollten erhalten bleiben, damit die Bratlinge nicht breiig werden.
  4. Gebratene Zwiebel und Möhre, Haferflocken, Ei, Senf, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer zu den Linsen geben. Alles sorgfältig vermengen und die Masse zehn Minuten quellen lassen.
  5. Die Konsistenz prüfen: Die Masse soll sich mit leicht angefeuchteten Händen formen lassen und ihre Form behalten. Ist sie noch sehr weich, einen weiteren Esslöffel Haferflocken einarbeiten und fünf Minuten warten. Wirkt sie trocken und bröselig, einen Esslöffel Wasser untermischen.
  6. Aus der Masse acht flache Bratlinge mit etwa acht Zentimetern Durchmesser formen. Das restliche Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Bratlinge bei mittlerer Hitze pro Seite ungefähr vier bis fünf Minuten braten. Erst wenden, wenn die Unterseite deutlich gebräunt und stabil ist.

Damit die Linsenbratlinge nicht auseinanderfallen

Gut abgetropfte Linsen und die zehnminütige Quellzeit sind für die Bindung wichtiger als zusätzliche Haferflocken. Bleibt zu viel Kochwasser an den Linsen, wird die Masse weich und klebrig. Zu viele Haferflocken machen die Bratlinge dagegen trocken.

Auch die Temperatur der Pfanne spielt eine Rolle. Bei zu schwacher Hitze bildet sich nur langsam eine Kruste, sodass die Bratlinge beim frühen Wenden brechen können. Bei sehr hoher Hitze werden sie außen dunkel, bevor sie innen vollständig heiß sind. Mittlere Hitze und einmaliges, vorsichtiges Wenden liefern das gleichmäßigste Ergebnis.

Passende Beilagen und einfache Varianten

Zu den würzigen Bratlingen passen ein grüner Salat, Ofengemüse oder ein Krautsalat. Als schnelles Hauptgericht kannst du sie außerdem in einem Brötchen mit Salatblättern, Gurke und einem Joghurt-Kräuter-Dip servieren. Für eine einfache Tellermahlzeit reichen ein Dip und rohes Gemüse wie Möhren- oder Gurkensticks.

Für eine vegane Variante ersetzt du das Ei durch einen Esslöffel geschrotete Leinsamen, die du vorab mit drei Esslöffeln Wasser verrührst und zehn Minuten quellen lässt. Die fertige Masse sollte vor dem Formen ebenfalls kurz ruhen. Bei Bedarf hilft ein zusätzlicher Esslöffel Haferflocken.

Rote Linsen eignen sich nur mit einer kleinen Anpassung: Sie zerfallen beim Kochen schneller und ergeben eine weichere Masse. Verwende etwas weniger Kochwasser, beachte die kürzere Packungsangabe und lass die Linsen besonders gründlich ausdampfen. Braune oder grüne Linsen sind für feste Bratlinge unkomplizierter.

Günstig kochen und Reste sinnvoll verwenden

Linsen, Haferflocken, Zwiebel und Möhre gehören zu den preiswerten Grundzutaten der Vorratsküche. Wie viel die gesamte Mahlzeit kostet, hängt von Einkaufsort, Packungsgröße und den gewählten Beilagen ab. Besonders sparsam bleibt das Gericht mit saisonalem Salat, geraspeltem Kohl oder einem Dip aus bereits vorhandenem Joghurt.

Übrig gebliebene Bratlinge lässt du vollständig abkühlen und stellst sie anschließend gut abgedeckt in den Kühlschrank. Dort sollten sie innerhalb von zwei Tagen gegessen werden. Zum Aufwärmen kommen sie mit wenig Öl bei mittlerer Hitze in die Pfanne. So wird die Oberfläche wieder knuspriger als in der Mikrowelle. Kalte Bratlinge eignen sich am nächsten Tag außerdem als Füllung für Wraps oder als herzhafter Belag auf Brot.

Bratlinge einfrieren und später knusprig aufwärmen

Die vollständig abgekühlten Bratlinge lassen sich gut einfrieren. Lege sie zunächst einzeln auf einen Teller oder ein Brett und friere sie kurz an. Anschließend können sie platzsparend in einen Gefrierbehälter oder Beutel umgefüllt werden, ohne zusammenzukleben.

Zum Aufwärmen die gefrorenen Bratlinge bei niedriger bis mittlerer Hitze mit wenig Öl in die Pfanne geben und mit einem Deckel erwärmen. Sobald sie innen heiß sind, den Deckel abnehmen und beide Seiten kurz weiterbraten. So bleibt die Oberfläche knusprig, während die Mitte gleichmäßig warm wird.

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