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Rezept

Meerrettichcreme zu Rindfleisch und Kartoffeln: kräftig und schnell angerührt

Diese würzige Meerrettichcreme steht in etwa zehn Minuten auf dem Tisch und passt besonders gut zu gekochtem Rindfleisch, Roastbeef oder einem saftigen Rinderbraten mit Kartoffeln. Saure Sahne und Crème fraîche machen sie cremig, während …

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Meerrettichcreme zu Rindfleisch und Kartoffeln: kräftig und schnell angerührt
Richtungoffen
Aufwandeinfach

Diese würzige Meerrettichcreme steht in etwa zehn Minuten auf dem Tisch und passt besonders gut zu gekochtem Rindfleisch, Roastbeef oder einem saftigen Rinderbraten mit Kartoffeln. Saure Sahne und Crème fraîche machen sie cremig, während Meerrettich, Zitrone und eine kleine Prise Zucker für Schärfe und Ausgewogenheit sorgen. Das Rezept ergibt vier Portionen und kommt ganz ohne Kochen aus.

Zutaten für 4 Portionen

  • 150 g saure Sahne
  • 100 g Crème fraîche
  • 3 EL Meerrettich aus dem Glas
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Prisen schwarzer Pfeffer
  • 2 EL fein geschnittener Schnittlauch

Vorbereitung: etwa 10 Minuten
Ruhezeit: optional 10 Minuten
Gesamtzeit: 10 bis 20 Minuten

Die Meerrettichcreme richtig anrühren

  1. Saure Sahne und Crème fraîche in eine Schüssel geben und mit einem Löffel oder kleinen Schneebesen glatt rühren. Nicht lange aufschlagen, sonst kann die Creme dünner werden.
  2. Zunächst 2 EL Meerrettich, Zitronensaft, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer unterrühren. Die Mischung probieren und den dritten Esslöffel Meerrettich ergänzen, wenn die Creme deutlich scharf sein soll.
  3. Den Schnittlauch unterheben. Die Creme kann sofort serviert werden, schmeckt nach etwa 10 Minuten Ruhezeit im Kühlschrank jedoch etwas runder.
  4. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und abschmecken. Ist die Schärfe zu zurückhaltend, hilft ein weiterer Teelöffel Meerrettich. Wirkt die Creme zu bissig, mildern 1 bis 2 EL saure Sahne den Geschmack.

So passt die Konsistenz zu Fleisch und Kartoffeln

Für Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln darf die Meerrettichcreme dick und löffelbar bleiben. Sie haftet dann gut an den Kartoffelstücken und läuft auf dem Teller nicht davon. Zu gekochtem Rindfleisch oder Roastbeef lässt sie sich mit 1 bis 2 TL kaltem Wasser etwas geschmeidiger rühren.

Mehr Flüssigkeit sollte nur schrittweise dazukommen. Bereits ein kleiner Schuss kann aus einer Creme schnell eine dünne Sauce machen. Falls das passiert, lässt sie sich mit etwas zusätzlicher Crème fraîche wieder binden.

Die Schärfe lässt sich gezielt steuern

Meerrettich aus dem Glas fällt je nach Produkt unterschiedlich kräftig aus. Deshalb ist es sinnvoll, erst mit zwei Esslöffeln zu beginnen und anschließend nachzulegen. Die fertige Creme soll das Rindfleisch würzen, dessen Geschmack aber nicht vollständig überdecken.

  • Für eine mildere Familienversion genügen häufig 1 bis 2 EL Meerrettich. Etwas mehr saure Sahne macht sie zusätzlich sanfter.
  • Für eine kräftige Beilage werden 3 EL verwendet. Ein weiterer Teelöffel kann direkt vor dem Servieren für mehr Schärfe eingerührt werden.
  • Frisch geriebener Meerrettich schmeckt oft schärfer als die Variante aus dem Glas. Starte damit bei 1 EL und taste dich langsam an die gewünschte Stärke heran.

Frisch geriebenen Meerrettich solltest du erst kurz vor dem Essen unterheben. Seine typische Schärfe verfliegt mit der Zeit und wird durch längeres Erhitzen schwächer.

Welche Rindfleischgerichte besonders gut dazu passen

Die kühle Creme ergänzt warmes, mild gewürztes Rindfleisch besonders schön. Zu Tafelspitz oder anderem gekochtem Rind bildet sie einen scharfen Gegenpol zur Brühe und zu weichen Kartoffeln. Bei Roastbeef funktioniert derselbe Effekt: Das saftige Fleisch bekommt Würze, ohne dass eine schwere Sauce nötig ist.

Zu kräftigem Rinderbraten solltest du die Meerrettichcreme getrennt von der Bratensauce anbieten. So kann jeder wählen, ob er nur einen kleinen Klecks zur Kartoffel oder eine größere Portion zum Fleisch möchte. Auch kalte Rindfleischreste werden damit schnell zu einer unkomplizierten Mahlzeit.

Abwandlungen ohne Küchenakrobatik

Mit Apfel etwas milder und fruchtiger

Ein halber kleiner, säuerlicher Apfel kann fein gerieben und sofort mit dem Zitronensaft vermischt werden. Anschließend kommt er zusammen mit den übrigen Zutaten in die Creme. Der Apfel mildert die Schärfe, bringt aber auch Flüssigkeit mit. Wasser zum Verdünnen ist bei dieser Variante meist nicht nötig.

Leichter mit Joghurt

Die saure Sahne lässt sich durch 150 g Naturjoghurt ersetzen. Ein stichfester Joghurt ist dafür besser geeignet als eine sehr flüssige Sorte. Die Creme wird frischer und weniger üppig, haftet aber etwas schlechter an heißem Fleisch und Kartoffeln.

Warm statt kalt servieren

Für eine warme Begleitung kannst du 150 ml Sahne vorsichtig erhitzen und die fertig abgeschmeckte Meerrettichcreme bei niedriger Temperatur einrühren. Danach darf die Sauce nicht kräftig kochen, weil sie sich trennen kann und der Meerrettich an Schärfe verliert. Sie ist fertig, sobald sie gleichmäßig heiß und cremig ist.

Vorbereiten, kühlen und Reste verwenden

Die Meerrettichcreme kann einige Stunden vor dem Essen angerührt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Gib für einen besonders frischen Geschmack einen kleinen Teil des Meerrettichs und den Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren dazu.

Reste gehören zügig zurück in den Kühlschrank und sollten mit sauberem Besteck entnommen werden. Am besten verbrauchst du sie innerhalb von ein bis zwei Tagen. Übrig gebliebene Creme schmeckt als Brotaufstrich zu kaltem Rindfleisch, als Dip zu Ofenkartoffeln oder dünn mit etwas Wasser verrührt als würzige Sauce für einen Kartoffelsalat.

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