Curryreis mit Ei und Erbsen: schnelle Pfanne aus Vorratszutaten

Lesedauer: 6 Min
Aktualisiert: 19. Juli 2026 04:25

Diese würzige Reispfanne steht in etwa 25 Minuten auf dem Tisch und braucht vor allem Zutaten, die oft schon im Vorratsschrank warten. Curry, Ei und Erbsen bringen Farbe, herzhafte Würze und eine angenehm cremige Note zusammen. Das Gericht eignet sich für zwei große Portionen und lässt sich leicht an das anpassen, was gerade im Kühlschrank liegt.

Am besten gelingt die Pfanne mit bereits gekochtem, gut abgekühltem Reis. So bleibt jedes Reiskorn locker und die Mischung wird nicht matschig. Hast du nur ungekochten Reis zur Hand, kannst du ihn währenddessen frisch garen und vor dem Braten kurz ausdampfen lassen.

Zutaten für 2 Portionen

  • 250 g gekochter Langkornreis oder Basmatireis
  • 3 Eier
  • 150 g Erbsen, tiefgekühlt oder aus dem Glas
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 TL mildes Currypulver
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Frühlingszwiebeln oder gehackte Petersilie zum Servieren

Reis vorbereiten und Zutaten schneiden

Falls du den Reis frisch kochst, verwende etwa 85 g trockenen Reis und bereite ihn nach Packungsangabe zu. Nach dem Garen lässt du ihn mindestens fünf Minuten offen stehen und lockerst ihn mit einer Gabel. Überschüssige Feuchtigkeit kann sonst dafür sorgen, dass die Reispfanne eher klebt als brät.

Die Zwiebel wird fein gewürfelt, der Knoblauch klein gehackt. Tiefgekühlte Erbsen musst du nicht vollständig auftauen; sie können direkt in die Pfanne. Erbsen aus dem Glas oder der Dose lässt du gut abtropfen, damit kein zusätzliches Wasser in die Pfanne gelangt. Die Eier schlägst du in eine Schüssel und verquirlst sie mit einer kleinen Prise Salz.

So wird die Curry-Reispfanne zubereitet

  1. Erhitze 1 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder einem Wok auf mittlerer bis hoher Stufe. Gib die verquirlten Eier hinein und lasse sie etwa 30 Sekunden stocken. Schiebe die Masse anschließend mit einem Pfannenwender immer wieder zur Mitte, bis lockere Rührei-Stücke entstanden sind. Nimm das Ei aus der Pfanne und stelle es kurz beiseite.

  2. Gib das restliche Öl in die Pfanne. Brate die Zwiebel etwa zwei Minuten an, bis sie glasig wird. Füge den Knoblauch hinzu und rühre ihn ungefähr 30 Sekunden mit. Er soll duften, aber nicht dunkel werden, weil er sonst bitter schmecken kann.

  3. Streue Curry- und Paprikapulver über die Zwiebelmischung. Röste die Gewürze für etwa 20 Sekunden unter Rühren an. Dadurch lösen sich ihre Aromen im Öl und verteilen sich später gleichmäßiger im Reis.

  4. Gib den Reis und die Erbsen in die Pfanne. Brate alles drei bis fünf Minuten unter regelmäßigem Wenden an. Drücke größere Reisklumpen mit dem Pfannenwender vorsichtig auseinander. Die Körner sollen heiß werden und an einigen Stellen leicht goldbraun aussehen.

  5. Würze mit Sojasauce, Salz und Pfeffer. Rühre anschließend das vorbereitete Ei unter und erhitze die Pfanne noch eine Minute. Sobald die Erbsen heiß und das Ei vollständig gestockt ist, kannst du servieren.

Schmecke die Reispfanne erst am Ende ab, denn Sojasauce bringt bereits Salz mit. Falls der Reis trocken wirkt, kannst du einen Esslöffel Wasser unterrühren und die Pfanne noch kurz erwärmen. Mehr Flüssigkeit solltest du nicht auf einmal hinzufügen, damit die Körner locker bleiben.

Würze und Zutaten einfach anpassen

Für eine kräftigere Curry-Note passt ein halber Teelöffel zusätzliches Currypulver. Mildes Currypulver bleibt familienfreundlich; wer es schärfer mag, gibt eine kleine Prise Chiliflocken oder etwas Cayennepfeffer dazu. Auch ein Spritzer Limettensaft kurz vor dem Servieren bringt Frische in die würzige Pfanne.

Anleitung
1Erhitze 1 EL Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder einem Wok auf mittlerer bis hoher Stufe. Gib die verquirlten Eier hinein und lasse sie etwa 30 Sekunden stocken.….
2Gib das restliche Öl in die Pfanne. Brate die Zwiebel etwa zwei Minuten an, bis sie glasig wird. Füge den Knoblauch hinzu und rühre ihn ungefähr 30 Sekunden mit. Er soll ….
3Streue Curry- und Paprikapulver über die Zwiebelmischung. Röste die Gewürze für etwa 20 Sekunden unter Rühren an. Dadurch lösen sich ihre Aromen im Öl und verteilen sich ….
4Gib den Reis und die Erbsen in die Pfanne. Brate alles drei bis fünf Minuten unter regelmäßigem Wenden an. Drücke größere Reisklumpen mit dem Pfannenwender vorsichtig aus….
5Würze mit Sojasauce, Salz und Pfeffer. Rühre anschließend das vorbereitete Ei unter und erhitze die Pfanne noch eine Minute. Sobald die Erbsen heiß und das Ei vollständig….

Karottenwürfel, Mais, Paprikastreifen oder fein geschnittener Lauch passen gut zu den Erbsen. Festeres Gemüse brätst du gemeinsam mit der Zwiebel an. Weiches Gemüse kommt erst später dazu, damit es nicht zerfällt. Für eine fleischhaltige Variante kannst du gegarte Hähnchenstreifen oder kleine Schinkenwürfel verwenden. Beides sollte vollständig durchgegart beziehungsweise bereits verzehrfertig sein, bevor es mit dem Reis in die Pfanne kommt.

Beilagen, die gut dazu passen

Die Reispfanne ist bereits eine vollständige Mahlzeit. Dazu passen ein Gurkensalat mit etwas Essig oder ein Klecks Naturjoghurt. Ein frischer Kräuterdip mildert die Currywürze und macht das Gericht besonders angenehm, wenn Kinder mitessen. Für mehr Biss kannst du geröstete Cashewkerne oder Erdnüsse darüberstreuen. Bei Nussallergien lässt du diese Ergänzung einfach weg.

Aufbewahren und wieder aufwärmen

Übrig gebliebener Reis sollte nach dem Kochen zügig abkühlen und innerhalb von etwa zwei Stunden in den Kühlschrank kommen. Bewahre die fertige Pfanne gut verschlossen auf und verbrauche sie möglichst am nächsten Tag. Beim Aufwärmen erhitzt du sie in einer Pfanne oder in der Mikrowelle vollständig durch, bis sie überall dampfend heiß ist. Ein bis zwei Esslöffel Wasser verhindern, dass der Reis trocken wird.

Erwärme nur die Menge, die du essen möchtest. Wiederholtes Abkühlen und Aufwärmen bekommt Reis weder geschmacklich noch bei der Lagerung besonders gut. Wenn die Speise ungewöhnlich riecht oder lange bei Raumtemperatur gestanden hat, solltest du sie nicht mehr verwenden.

Damit der Reis locker bleibt

  • Verwende möglichst abgekühlten Reis und lockere ihn vor dem Braten mit einer Gabel.
  • Erhitze die Pfanne ausreichend, bevor Reis und Erbsen hineinkommen.
  • Brate nicht zu große Mengen in einer kleinen Pfanne, sonst dämpft der Reis statt zu rösten.
  • Gib Sojasauce sparsam dazu und schmecke erst danach mit Salz ab.
  • Rühre das Ei zunächst separat, damit es in lockeren Stücken bleibt und nicht die ganze Pfanne bindet.

Häufige Fragen zu Curryreis mit Ei

Welcher Reis eignet sich am besten für Curryreis mit Ei?

Langkornreis oder Basmatireis bleiben beim Braten meist locker und nehmen die Gewürze gut auf. Rundkornreis funktioniert ebenfalls, wird aber schneller weich und eignet sich eher, wenn du eine etwas klebrigere Konsistenz magst.

Kann ich den Curryreis auch mit frisch gekochtem Reis zubereiten?

Ja, du kannst den Reis frisch kochen, solltest ihn danach aber offen ausdampfen und mit einer Gabel auflockern. Je trockener die Oberfläche ist, desto besser brät der Reis und desto weniger klebt er in der Pfanne.

Wie kann ich das Ei in der Reispfanne vollständig garen?

Brate das verquirlte Ei zunächst separat, bis keine flüssigen Stellen mehr sichtbar sind, und mische es erst am Ende unter den heißen Reis. Wenn größere Stücke noch weich wirken, erhitze die gesamte Pfanne eine weitere Minute unter Rühren.

Was kann ich statt Erbsen in Curryreis mit Ei verwenden?

Mais, fein gewürfelte Karotten, Paprika oder klein geschnittener Lauch passen als Ersatz. Hartes Gemüse brätst du früh mit der Zwiebel an, während Mais oder Paprika erst später in die Pfanne kommen, damit sie ihren Biss behalten.

Warum wird mein Curryreis matschig?

Meist liegt es an zu feuchtem Reis, zu viel Flüssigkeit oder einer zu kleinen Pfanne, in der die Zutaten eher dämpfen als braten. Verwende gut abgekühlten Reis, gib Sojasauce sparsam dazu und brate die Zutaten möglichst in einer großen, ausreichend heißen Pfanne.

Kann ich Curryreis mit Ei am nächsten Tag noch essen?

Reste solltest du nach dem Kochen zügig abkühlen, gut verschlossen im Kühlschrank lagern und möglichst am nächsten Tag vollständig durcherhitzen. Erwärme nur die benötigte Portion und entsorge den Reis, wenn er lange bei Raumtemperatur stand oder ungewöhnlich riecht.

Checkliste
  • 250 g gekochter Langkornreis oder Basmatireis
  • 3 Eier
  • 150 g Erbsen, tiefgekühlt oder aus dem Glas
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 TL mildes Currypulver
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Frühlingszwiebeln oder gehackte Petersilie zum Servieren

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Anna und Martin kochen gemeinsam
Anna & Martin
Unsere Rezepte entstehen aus dem ganz normalen Küchenalltag und werden so lange angepasst, bis sie für uns praktikabel sind.

Wir haben gelernt, dass man hier besser einmal kurz innehält, statt zu beschleunigen.

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