Was koche ich aus Resten? Brotauflauf mit Käse und Gemüse
Aus altbackenem Brot, übrigem Gemüse und Käse wird in etwa 55 Minuten ein saftiger Brotauflauf mit knuspriger Oberfläche. Das Rezept reicht für vier Portionen und eignet sich besonders für feste Brotsorten wie Mischbrot, Baguette …
Dieser Beitrag wurde ganz oder teilweise mithilfe generativer KI erstellt.

Rezept auf einen Blick
Zutaten
Zubereitung
Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen. Eine Auflaufform mit ungefähr 25 × 20 cm Größe mit der Butter einfetten.
Das Brot in etwa 2 bis 3 cm große Würfel schneiden. Sehr hartes Brot lässt sich leichter verarbeiten, wenn Du es zunächst in dicke Scheiben brichst und anschließend würfelst. Die Brotwürfel in die Auflaufform geben.
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Paprika und Zucchini putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Cherrytomaten halbieren.
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel, Paprika und Zucchini darin bei mittlerer bis hoher Hitze 5 bis 7 Minuten braten. Das Gemüse soll leicht gebräunt sein und sichtbar Flüssigkeit verloren haben. Die Tomaten in der letzten Minute dazugeben.
Das angebratene Gemüse zwischen den Brotwürfeln verteilen. Eier, Milch, Senf, Kräuter, Salz und Pfeffer gründlich verquirlen. Die Eiermilch langsam über Brot und Gemüse gießen.
Die Mischung mit einem Löffel leicht nach unten drücken, damit möglichst viele Brotwürfel Flüssigkeit aufnehmen. 10 Minuten stehen lassen. Nach der Hälfte der Zeit die oberen Würfel noch einmal vorsichtig in die Eiermilch drücken.
Den geriebenen Käse gleichmäßig darüberstreuen. Den Brotauflauf auf der mittleren Schiene 25 bis 30 Minuten backen. Er ist fertig, wenn der Käse goldbraun ist, die Mitte nicht mehr flüssig wirkt und die Eiermilch vollständig gestockt ist.
Den Auflauf vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen. Dadurch festigt sich die Füllung und die Portionen lassen sich sauberer aus der Form heben.
Du brauchst
Aus altbackenem Brot, übrigem Gemüse und Käse wird in etwa 55 Minuten ein saftiger Brotauflauf mit knuspriger Oberfläche. Das Rezept reicht für vier Portionen und eignet sich besonders für feste Brotsorten wie Mischbrot, Baguette oder Brötchen. Sehr feuchtes Gemüse wird kurz angebraten, damit der Auflauf nicht wässrig wird.
Welches alte Brot funktioniert?
Am besten eignen sich ein bis drei Tage alte Brötchen, Baguette, Mischbrot oder mildes Bauernbrot. Trockenes Brot saugt die Eiermilch zuverlässig auf und behält dennoch etwas Struktur. Bei sehr luftigem Weißbrot können 300 ml Milch genügen, während dichtes, stark ausgetrocknetes Brot eventuell noch 2 bis 3 Esslöffel Milch benötigt.
Vollkornbrot ergibt einen kräftigeren, kompakteren Auflauf. Stark gewürztes Brot, süße Backwaren und Brote mit dominanten Saaten verändern den Geschmack deutlich. Verschimmeltes Brot darf nicht verarbeitet werden; sichtbare Stellen abzuschneiden reicht nicht aus.
Gemüsereste passend austauschen
Für den Brotauflauf brauchst Du insgesamt ungefähr 500 bis 600 g vorbereitetes Gemüse. Gegartes Gemüse vom Vortag kann direkt unter die Brotwürfel gemischt werden. Rohes, wasserreiches Gemüse sollte vorher in der Pfanne Flüssigkeit verlieren.
- Gut geeignet: Paprika, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsen, Mais, Möhren, Lauch und Blattspinat.
- Bereits gegart: Brokkoli, Blumenkohl, Möhren und Kartoffeln nur kurz erwärmen oder unmittelbar in die Form geben.
- Wasserreich: Pilze, Zucchini, Lauch und frischer Spinat zuerst anbraten. Tiefgekühlten Spinat auftauen und gut ausdrücken.
- Feste rohe Sorten: Möhren oder Brokkolistiele klein schneiden und vorgaren, damit sie innerhalb der Backzeit weich werden.
Sehr salzige Reste wie eingelegte Oliven oder Feta können einen Teil des Gemüses beziehungsweise Käses ersetzen. In diesem Fall die Salzmenge in der Eiermilch reduzieren. Gemüse mit viel Soße eignet sich nur bedingt, weil zusätzliche Flüssigkeit die Bindung schwächt.
Saftig statt matschig: die richtige Flüssigkeitsmenge
Die Brotwürfel sollen vor dem Backen gut befeuchtet, aber nicht vollständig in Flüssigkeit versenkt sein. Steht nach der Ruhezeit viel dünne Eiermilch am Boden, war das Gemüse möglicherweise zu feucht. Dann helfen einige zusätzliche trockene Brotwürfel. Wirkt die Mischung dagegen trocken und bleiben große Brotflächen hart, kannst Du esslöffelweise Milch ergänzen.
Eine breite, eher flache Form begünstigt eine knusprige Käsekruste. In einer kleinen, hohen Form benötigt die Mitte länger zum Stocken. Wird die Oberfläche früh dunkel, während die Mitte noch weich ist, lässt sich die Form für die restliche Garzeit locker abdecken.
Vorbereiten, aufbewahren und aufwärmen
Du kannst Gemüse und Brot einige Stunden vorher schneiden und getrennt aufbewahren. Eiermilch und Brot sollten erst etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Backen zusammenkommen. Bei längerer Standzeit wird besonders weiches Brot schnell breiig.
Reste des vollständig gebackenen Auflaufs nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von etwa zwei Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen einzelne Portionen bei 160 °C im Ofen erhitzen, bis sie auch in der Mitte durchgehend heiß sind. In der Pfanne gelingt das bei niedriger bis mittlerer Hitze mit aufgelegtem Deckel; ein kurzer Abschluss ohne Deckel macht die Unterseite wieder etwas knusprig.
Herzhafte Reste als Ergänzung
Der Auflauf verträgt auch kleine Mengen übrig gebliebener sättigender Zutaten. Bereits gegarte Kartoffeln, gekochter Reis oder Nudeln können einen Teil der Brotwürfel ersetzen. Dann etwas weniger Milch verwenden, damit die Masse nicht zu weich wird.
- Hülsenfrüchte: Abgetropfte Kichererbsen, Bohnen oder Linsen passen gut zu Paprika und Zucchini. Sie kommen ohne weiteres Anbraten in die Form.
- Fleischreste: Gegartes Hähnchen, Schinken oder Braten in kleinen Stücken erst mit dem Gemüse verteilen. Rohes Fleisch gehört nicht in diesen Auflauf, weil die kurze Backzeit kein gleichmäßiges Durchgaren garantiert.
- Käseenden: Fester Schnittkäse, Mozzarella oder etwas Parmesan lassen sich mischen. Sehr würziger oder salziger Käse ersetzt einen Teil des geriebenen Käses, dann die Eiermilch vorsichtiger salzen.
Verarbeite nur Reste, die nach dem Kochen zügig gekühlt wurden und unauffällig riechen sowie aussehen. Zutaten, die bereits einmal aufgewärmt waren, sollten nicht erneut für den Auflauf verwendet werden.
Wenn etwas schiefgeht
Was kannst du ersetzen?
Ei
Beim Backen je nach Rezept: 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser als Bindung.
Alternativen ansehen →Butter
Neutrales Öl in vielen Rührteigen und herzhaften Gerichten.
Alternativen ansehen →Milch
Pflanzendrink in vielen Teigen, Saucen und Suppen.
Alternativen ansehen →
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