Reispfanne mit Pilzen, Ei und Frühlingszwiebeln: schnelle Resteküche
Aus gekochtem Reis wird in etwa 25 Minuten eine herzhafte Pfanne mit gebräunten Champignons, lockerem Ei und frischen Frühlingszwiebeln. Das Gericht eignet sich besonders für gut gekühlten Reis vom Vortag, weil die trockeneren Körner …
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Rezept auf einen Blick
Zutaten
Zubereitung
Den gekühlten Reis mit einer Gabel oder den Händen auflockern. Zusammenhängende Klumpen vorsichtig lösen, ohne die Körner zu zerdrücken.
Die Champignons nur bei Bedarf kurz abreiben, die Stielenden entfernen und die Pilze in etwa 5 Millimeter dicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und dabei die weißen und grünen Teile getrennt halten. Den Knoblauch fein hacken.
Die Eier in einer Schüssel mit einer Prise Pfeffer verquirlen. Einen Esslöffel Pflanzenöl in der großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Die Eier hineingeben und mit einem Pfannenwender langsam zusammenschieben. Sobald sie gerade gestockt, aber noch weich sind, auf einen Teller geben. Das dauert ungefähr 1 bis 2 Minuten.
Die Pfanne stärker erhitzen und einen weiteren Esslöffel Pflanzenöl hineingeben. Die Champignons möglichst in einer Lage verteilen. Zunächst etwa 2 Minuten ungestört braten, dann wenden und weitere 3 bis 4 Minuten bräunen. Sie sind bereit, wenn die ausgetretene Flüssigkeit weitgehend verdampft ist und die Ränder Farbe angenommen haben.
Den letzten Esslöffel Pflanzenöl sowie die weißen Frühlingszwiebelringe und den Knoblauch zu den Pilzen geben. Alles etwa 30 Sekunden rühren, bis der Knoblauch duftet, aber nicht dunkel wird.
Den Reis zufügen, gleichmäßig verteilen und 4 bis 5 Minuten braten. Nur gelegentlich wenden, damit einzelne Körner leicht anrösten können. Ist der Reis sehr fest, helfen 1 bis 2 Esslöffel Wasser; mehr Flüssigkeit würde die Pfanne unnötig weich machen.
Sojasoße und Sesamöl am Pfannenrand entlang zugießen und gründlich unterheben. Das Ei zurück in die Pfanne geben und nur so lange mit dem Reis vermengen, bis alles vollständig heiß ist.
Die Pfanne vom Herd nehmen. Zitronensaft und die grünen Frühlingszwiebelringe unterheben und sofort servieren.
Du brauchst
Aus gekochtem Reis wird in etwa 25 Minuten eine herzhafte Pfanne mit gebräunten Champignons, lockerem Ei und frischen Frühlingszwiebeln. Das Gericht eignet sich besonders für gut gekühlten Reis vom Vortag, weil die trockeneren Körner beim Braten besser getrennt bleiben. Sojasoße sorgt für Würze, während ein Spritzer Zitronensaft die Pilze und das Ei geschmacklich ausgleicht.
Warum kalter Reis beim Braten besser gelingt
Frisch gekochter Reis enthält noch viel Oberflächenfeuchtigkeit und klebt beim Rühren leichter zusammen. Vollständig abgekühlter Reis ist trockener und lässt sich in der Pfanne gleichmäßiger verteilen. Das verbessert die Röstung und verhindert, dass aus dem Gericht eine weiche Reismasse wird.
Falls du nur frisch gekochten Reis hast, verteile ihn nach dem Garen dünn auf einem großen Teller oder Blech. Lasse ihn kurz ausdampfen und kühle ihn zügig, bevor er in die Pfanne kommt. Reis sollte nicht über längere Zeit ungekühlt in der Küche stehen. Verwende für Resteküche nur Reis, der nach der ursprünglichen Mahlzeit rasch abgekühlt, durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt und sensorisch unauffällig geblieben ist.
Pilze bräunen statt dünsten
Champignons geben beim Erhitzen Wasser ab. Liegen zu viele auf engem Raum, sinkt die Pfannentemperatur und sie garen im eigenen Dampf. Eine breite, gut vorgeheizte Pfanne und anfänglich wenig Bewegung schaffen bessere Bedingungen für braune Ränder.
Salzige Sojasoße kommt erst mit dem Reis hinzu. Würdest du die Pilze früh damit übergießen, entstünde zusätzliche Flüssigkeit, bevor sie Farbe annehmen können. Das Ei wird ebenfalls separat gegart: Es bleibt dadurch in weichen Stücken erkennbar, statt als dünner Film an Reis und Pilzen zu haften.
Passende Abwandlungen aus dem Vorrat
Andere Speisepilze können die Champignons ersetzen, sofern sie zum Braten geeignet und einwandfrei sind. Austernpilze lassen sich in Streifen zupfen und benötigen meist etwas weniger Zeit. Bei Pilzmischungen richtet sich die Garzeit nach der festesten Sorte; die Stücke sollten am Ende vollständig gegart und an den Rändern gebräunt sein.
Für mehr Gemüse passen 150 bis 200 g klein geschnittene Paprika oder tiefgekühlte Erbsen. Paprika kommt vor dem Reis zu den gebräunten Pilzen und brät etwa 2 Minuten mit. Gefrorene Erbsen werden zusammen mit dem Reis zugegeben. Bei beiden Varianten bleibt die Menge der Sojasoße zunächst gleich; nachwürzen kannst du erst nach dem Probieren.
Wer es schärfer mag, rührt mit dem Knoblauch eine kleine gehackte Chilischote oder eine Prise Chiliflocken ein. Eine vegane Abwandlung gelingt mit 200 g festem Tofu statt der Eier. Den Tofu trocken tupfen, zerkrümeln und im ersten Schritt goldbraun braten. Danach aus der Pfanne nehmen und zum Schluss wieder hinzufügen.
Reste sicher kühlen und erneut erhitzen
Übrig gebliebene Reispfanne sollte rasch abkühlen und in einem flachen, geschlossenen Behälter in den Kühlschrank kommen. Wärme nur die Portion auf, die du essen möchtest. Erhitze sie in der Pfanne mit einem kleinen Schuss Wasser unter gelegentlichem Wenden, bis Reis, Ei und Pilze durchgehend dampfend heiß sind. Mehrfaches Abkühlen und Wiederaufwärmen ist bei einem Gericht aus bereits verwertetem Reis nicht sinnvoll.
Wenn etwas schiefgeht
Was kannst du ersetzen?
Ei
Beim Backen je nach Rezept: 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser als Bindung.
Alternativen ansehen →Knoblauch
Schalotte oder Frühlingszwiebel für Würze ohne typisches Knoblaucharoma.
Alternativen ansehen →
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