Wie bereitet man eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln zu?

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 12. März 2026 18:01

Eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln ist ein sehr gutes Gericht für Tage, an denen es zügig gehen soll, aber trotzdem etwas Warmes und Sättigendes auf den Tisch kommen soll. Kartoffeln bringen Substanz, Mangold sorgt für Frische und eine leicht würzige, grüne Note, und mit Zwiebel, Knoblauch, Brühe oder etwas Sahne lässt sich daraus in kurzer Zeit eine sehr stimmige Mahlzeit machen. Besonders angenehm ist dabei, dass das Gericht nicht schwer wirkt, obwohl es ordentlich sättigt.

Wichtig ist vor allem die Reihenfolge. Wenn Kartoffeln und Mangold einfach gleichzeitig in der Pfanne landen, garen sie selten gleichmäßig. Die Kartoffeln bleiben dann entweder zu fest, oder der Mangold fällt zu stark zusammen und verliert viel von seiner Struktur. Wer dagegen erst die Kartoffeln in die richtige Richtung bringt und den Mangold erst später sauber einarbeitet, bekommt eine Pfanne, die besser aussieht, besser schmeckt und auch in der Konsistenz deutlich stimmiger ist.

Mangold wird in der Küche oft etwas unterschätzt, obwohl er sehr dankbar ist. Seine Stiele bringen Biss, die Blätter fallen schnell zusammen und liefern eine milde, leicht herbe Gemüsebasis. Gerade in Verbindung mit Kartoffeln entsteht dadurch ein Gericht, das zwischen Gemüsepfanne, Kartoffelgericht und schneller Hauptmahlzeit liegt. Mit wenigen zusätzlichen Zutaten lässt sich das sehr einfach in eine herzhafte Richtung lenken.

Zutaten

Für etwa 4 Portionen brauchst du:

  • 800 g Kartoffeln, am besten festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 bis 600 g Mangold
  • 1 große Zwiebel
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 2 bis 3 Esslöffel Öl oder etwas Butterschmalz
  • 100 bis 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Crème fraîche, Schmand oder etwas Sahne, optional
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Muskat, sparsam
  • nach Wunsch etwas Paprikapulver edelsüß
  • nach Wunsch ein kleiner Spritzer Zitronensaft

Optional passen außerdem sehr gut dazu:

  • etwas geriebener Hartkäse oder Parmesan
  • Feta
  • einige geröstete Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne
  • etwas Speck oder Räuchertofu
  • eine kleine Chiliflocke für etwas mehr Wärme
  • frische Petersilie oder Schnittlauch

Wenn du das Gericht besonders schlicht halten möchtest, reicht die Grundversion völlig aus. Kartoffeln, Mangold, Zwiebel, Knoblauch und eine saubere Würzung ergeben bereits eine sehr gute Pfanne. Die zusätzlichen Zutaten verändern eher die Richtung: etwas cremiger, etwas würziger oder etwas kräftiger.

Welche Zutaten das Gericht besonders gut machen

Eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln lebt nicht von einer langen Liste, sondern davon, dass die wenigen Hauptzutaten sauber zusammenspielen. Die Kartoffeln sind die Basis und sollten ihre Form behalten, aber trotzdem weich genug sein, damit das Gericht nicht grob oder trocken wirkt. Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln sind deshalb meist die beste Wahl. Mehligkochende Kartoffeln werden schneller brüchig und machen die Pfanne leichter stumpf.

Mangold bringt zwei verschiedene Eigenschaften gleichzeitig mit. Die Blätter garen schnell und geben dem Gericht Frische und Saftigkeit. Die Stiele brauchen etwas länger und sorgen für Struktur. Genau deshalb ist es sinnvoll, Mangold nicht einfach als Ganzes grob in die Pfanne zu werfen, sondern Stiele und Blätter getrennt zu behandeln. Das klingt nach einem kleinen Detail, macht aber beim Ergebnis erstaunlich viel aus.

Zwiebel und Knoblauch tragen die herzhafte Basis. Ohne sie schmeckt die Pfanne schnell sehr direkt nach Kartoffeln und grünem Gemüse, aber nicht richtig rund. Ein wenig Brühe hilft zusätzlich, die Kartoffeln saftig zu halten und den Bodensatz aus der Pfanne geschmacklich zu nutzen. Wenn du Crème fraîche, Schmand oder etwas Sahne verwendest, wird das Gericht voller und milder. Das ist aber keine Pflicht. Auch ohne cremige Komponente kann die Pfanne sehr gut gelingen, wenn genug Aroma in der Basis steckt.

Muskat passt zu Mangold sehr gut, sollte aber sparsam verwendet werden. Zu viel davon drückt das Gericht schnell in eine sehr klassische Gemüsebeilagen-Richtung. Hier geht es eher um eine herzhafte Pfanne, deshalb ist Zurückhaltung meistens besser.

Welcher Mangold sich gut eignet

Für eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln ist Blattmangold meist besonders praktisch. Er lässt sich gut waschen, die Stiele und Blätter lassen sich leicht trennen, und er gart schnell. Auch bunter Mangold funktioniert sehr gut und sieht in der Pfanne oft besonders schön aus, geschmacklich bleibt die Richtung aber ähnlich.

Wichtiger als die Sorte ist der Zustand. Frischer Mangold sollte knackige Stiele und feste Blätter haben. Wenn die Blätter schon weich und müde wirken, fehlt später oft etwas Frische. Sehr große, grobe Stiele brauchen etwas länger und sollten etwas feiner geschnitten werden. Jüngerer Mangold ist etwas zarter und unkomplizierter.

Mangold bringt oft noch etwas Erde oder Sand mit, gerade im unteren Bereich der Stiele. Deshalb ist gründliches Waschen wichtig. Dieser Schritt lohnt sich wirklich, weil ein ansonsten gutes Gericht sofort leidet, wenn sich beim Essen kleine Sandreste bemerkbar machen.

Welche Kartoffeln am besten passen

Die Kartoffeln sind hier nicht bloß Beilage, sondern die eigentliche Grundlage der Pfanne. Deshalb entscheidet ihre Sorte deutlich mit darüber, ob das Gericht saftig und strukturiert oder weich und etwas schwer wirkt.

Sehr gut passen:

  • festkochende Kartoffeln für klare Stücke und gute Bräunung
  • vorwiegend festkochende Kartoffeln für etwas weichere, aber stabile Stücke

Weniger passend sind meist mehligkochende Kartoffeln, wenn du eine klare Pfannenstruktur möchtest. Sie zerfallen schneller und machen die Masse leicht stumpfer. Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber für dieses Gericht meist nicht die angenehmste Richtung.

Wenn es besonders schnell gehen soll, kannst du Kartoffeln bereits vorkochen oder Pellkartoffeln vom Vortag verwenden. Dann wird die Zubereitung in der Pfanne deutlich einfacher und du bekommst schneller eine schöne Bräunung. Mit rohen Kartoffeln funktioniert das Rezept ebenfalls, dann sollten sie aber kleiner geschnitten werden und etwas früher in die Pfanne kommen.

So bereitest du die Zutaten richtig vor

Gerade bei einer Gemüsepfanne lohnt es sich, die wenigen Vorbereitungsschritte sauber zu machen. Dadurch läuft später alles ruhiger, und die Garzeiten lassen sich besser steuern.

Die Kartoffeln schälst du nach Wunsch oder verwendest sie mit gut gewaschener Schale. Danach schneidest du sie in kleine Würfel oder in dünne Scheiben. Kleine Würfel garen meist etwas gleichmäßiger und schneller, Scheiben sehen klassischer aus und bräunen schön flächig. Wenn du rohe Kartoffeln nimmst, sollten sie nicht zu groß geschnitten werden. Sonst brauchen sie zu lange, und der Rest der Pfanne wartet auf sie.

Den Mangold wäschst du gründlich und trennst danach die Stiele von den Blättern. Die Stiele schneidest du in kleine Stücke, die Blätter in breite Streifen. Dieser Schritt ist wichtig, weil Stiele und Blätter unterschiedlich schnell garen. So kannst du beides genau dann in die Pfanne geben, wenn es sinnvoll ist.

Zwiebel wird fein gewürfelt, Knoblauch gehackt oder gepresst. Wenn du mit Feta, gerösteten Kernen oder frischen Kräutern arbeiten möchtest, kannst du auch diese Zutaten jetzt schon vorbereiten. Dann musst du später nicht zwischen heißen Pfannenschritten noch etwas erledigen.

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Kartoffeln in die richtige Richtung bringen

Erhitze das Öl oder Butterschmalz in einer großen Pfanne bei mittlerer bis mittelhoher Hitze. Gib die Kartoffeln hinein und verteile sie möglichst gleichmäßig. Wenn du rohe Kartoffeln verwendest, ist jetzt Geduld gefragt. Sie brauchen etwas Zeit, bis sie außen Farbe bekommen und innen weich werden. Lasse sie zunächst einige Minuten liegen, statt ständig zu rühren. Erst wenn die Unterseite Farbe bekommt, wendest du sie vorsichtig.

Wenn du bereits vorgekochte Kartoffeln verwendest, verkürzt sich dieser Schritt deutlich. Dann geht es weniger um das Garen als um Farbe und Röstaroma. In beiden Fällen gilt: Zu frühes und ständiges Wenden nimmt den Kartoffeln die Chance auf eine schöne Oberfläche.

Sobald die Kartoffeln leicht gebräunt sind und langsam weicher werden, kann der nächste Schritt folgen. Wenn du merkst, dass sie zu schnell dunkel werden, reduziere die Hitze etwas. Wenn sie kaum Farbe bekommen, ist die Pfanne oft zu voll oder nicht heiß genug.

2. Zwiebel dazugeben

Jetzt kommen die Zwiebelwürfel dazu. Sie sollten nicht von Anfang an mit den Kartoffeln in die Pfanne, weil sie sonst oft zu dunkel werden, bevor die Kartoffeln fertig sind. In dieser Phase können sie weich werden und ihr Aroma abgeben, ohne zu verbrennen.

Rühre alles vorsichtig um und lasse die Zwiebeln einige Minuten mitgaren. Schon an diesem Punkt entwickelt sich die Pfanne deutlich stärker in eine herzhafte Richtung. Genau deshalb lohnt es sich, die Zwiebeln nicht zu vergessen oder zu knapp zu dosieren.

3. Mangoldstiele einarbeiten

Sobald die Kartoffeln fast gar sind, gibst du die klein geschnittenen Mangoldstiele dazu. Sie brauchen ein paar Minuten mehr als die Blätter und dürfen jetzt schon mitgaren. So bleiben sie später noch leicht bissfest, werden aber nicht hart.

Rühre alles gründlich, aber nicht hektisch durch. Die Stiele sollen Kontakt zur Pfanne und etwas Hitze bekommen, damit sie nicht nur in der Restfeuchtigkeit weich werden. Genau dadurch bleibt das Ergebnis lebendiger.

4. Knoblauch und Würze dazugeben

Knoblauch kommt jetzt in die Pfanne, also relativ spät. So kann er Aroma geben, ohne bitter zu werden. Danach würzt du mit Salz, Pfeffer, wenig Muskat und nach Wunsch mit etwas Paprikapulver.

Gerade Muskat sollte sparsam bleiben. Ein kleiner Hauch reicht, um den Mangold etwas zu stützen. Zu viel davon drückt das Gericht schnell in eine zu schwere Richtung. Pfeffer darf dagegen ruhig etwas deutlicher sein, weil Kartoffeln und Mangold beide von etwas Würze profitieren.

5. Mangoldblätter und Brühe ergänzen

Jetzt kommen die Mangoldblätter dazu. Sie sehen zunächst nach viel aus, fallen aber rasch zusammen. Gieße die Brühe an und rühre alles vorsichtig um. Die Brühe hilft dabei, den Bodensatz zu lösen, etwas Sauce zu bilden und die Pfanne saftig zu halten, ohne sie zu verwässern.

Lass alles bei mittlerer Hitze einige Minuten ziehen. Die Blätter sollen zusammenfallen, aber nicht lange zerkochen. Genau dieser Punkt ist wichtig. Der Mangold soll weich und eingearbeitet sein, aber noch nach frischem Gemüse schmecken und nicht nur dunkle Masse in der Pfanne werden.

6. Die Pfanne abrunden

Wenn du Crème fraîche, Schmand oder etwas Sahne verwenden möchtest, rührst du diese Zutat jetzt unter. Dadurch wird die Pfanne milder, etwas voller und die Flüssigkeit bindet sich schöner. Wenn du das Gericht lieber klarer und leichter hältst, kannst du diesen Schritt weglassen.

Schmecke jetzt noch einmal ab. Oft brauchen Kartoffelgerichte in dieser Phase noch etwas Salz. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft kann ebenfalls sehr gut passen, weil er den Mangold etwas frischer wirken lässt und die Pfanne geschmacklich aufhellt.

7. Kurz ruhen lassen und servieren

Nimm die Pfanne von der Hitze und lasse sie ein bis zwei Minuten stehen. Das ist kein großer Schritt, macht aber das Ergebnis oft runder. Die Kartoffeln ziehen noch minimal nach, und die Flüssigkeit verteilt sich gleichmäßiger.

Danach kannst du direkt servieren. Falls du Feta, geröstete Kerne, etwas geriebenen Käse oder frische Kräuter verwenden möchtest, gibst du sie jetzt darüber. So behalten sie ihren eigenen Charakter und verschwinden nicht vollständig in der heißen Pfanne.

So gelingt die Konsistenz

Die beste Mangoldpfanne mit Kartoffeln ist weder trocken noch wässrig. Genau dazwischen liegt der angenehme Punkt. Kartoffeln dürfen etwas Bräunung mitbringen, der Mangold soll weich sein, aber noch Struktur haben, und die Pfanne sollte genug Feuchtigkeit behalten, damit sie saftig bleibt.

Dafür helfen vor allem diese Dinge:

  • Kartoffeln nicht zu groß schneiden
  • Mangoldstiele und Mangoldblätter getrennt behandeln
  • Brühe nicht zu früh und nicht zu viel zugeben
  • Knoblauch und Würze nicht ganz am Anfang einbauen
  • das Gericht am Ende kurz ruhen lassen

Wenn die Pfanne zu trocken wird, hilft ein kleiner Schluck Brühe. Wenn sie zu feucht erscheint, lässt du sie noch kurz offen weiterziehen. Oft reicht schon eine Minute ohne zusätzlichen Deckel oder ohne weiteres Rühren. Viel lässt sich hier noch ausgleichen, solange du ruhig bleibst und nicht sofort alles gleichzeitig korrigierst.

So schmeckt die Mangoldpfanne kräftiger

Eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln kann schlicht und mild gekocht werden, sie kann aber auch deutlich kräftiger schmecken. Dafür braucht es nicht unbedingt viele Zusatzstoffe, sondern eher kleine, gezielte Ergänzungen.

Sehr gut funktionieren:

  • etwas Feta für salzige Frische
  • geriebener Hartkäse für mehr Tiefe
  • ein wenig geräuchertes Paprikapulver
  • etwas Räuchertofu oder Speck
  • geröstete Kerne für mehr Struktur
  • frische Kräuter für einen lebendigeren Abschluss

Wenn du Speck oder Räuchertofu verwenden möchtest, brätst du diese Zutaten am besten früh mit an, damit sie Röstaroma entwickeln. Feta und Kräuter kommen dagegen lieber ganz am Ende dazu. So bleibt die Richtung klar, und die Pfanne wirkt kräftiger, ohne überladen zu werden.

Welche Variante besonders gut funktioniert

Dieses Gericht lässt sich leicht abwandeln, ohne seinen Charakter zu verlieren. Wichtig ist nur, dass Kartoffeln und Mangold weiterhin im Mittelpunkt bleiben.

Mit Feta

Feta passt sehr gut, weil seine salzige, leicht frische Note wunderbar mit Mangold harmoniert. Er sollte erst kurz vor dem Servieren über die heiße Pfanne gestreut werden, damit er weich wird, aber nicht komplett schmilzt.

Mit Speck oder Räuchertofu

Beides gibt dem Gericht mehr Tiefe und eine herzhaftere Richtung. Speck bringt zusätzlich Fett und Röstaroma, Räuchertofu eher eine trockene, kräftige Note. Beide Varianten funktionieren gut, wenn die Pfanne etwas rustikaler werden soll.

Mit Sahne oder Crème fraîche

Diese Version wirkt weicher und etwas voller. Gerade wenn der Mangold eher kräftig und die Kartoffeln sehr trocken erscheinen, kann eine kleine cremige Komponente das Gericht schön abrunden.

Mit Zitrone und Kräutern

Wenn du die Pfanne frischer und leichter halten möchtest, sind ein wenig Zitronensaft und frische Petersilie oder Schnittlauch sehr gut. Diese Variante wirkt etwas heller und passt besonders gut, wenn du das Gericht nicht zu schwer möchtest.

Typische Fehler bei einer Mangoldpfanne mit Kartoffeln

Auch ein einfaches Pfannengericht kann an ein paar Punkten unnötig verlieren. Diese Fehler passieren besonders häufig.

Der Mangold kommt zu früh in die Pfanne

Dann zerfällt er, verliert Farbe und schmeckt schnell etwas stumpf. Gerade die Blätter brauchen nur kurze Zeit. Wer sie erst gegen Ende dazugibt, bekommt ein deutlich schöneres Ergebnis.

Die Kartoffeln werden zu groß geschnitten

Dann brauchen sie lange und garen ungleichmäßig. In der Zeit wartet der Rest des Gerichts, und am Ende ist oft entweder der Mangold zu weich oder die Kartoffeln noch zu fest.

Zu viel Flüssigkeit auf einmal

Dann wird aus der Pfanne leicht eher ein weicher Eintopf. Eine kleine Menge Brühe reicht oft völlig aus. Nachgießen geht immer leichter als zu viel Flüssigkeit wieder loszuwerden.

Der Knoblauch wird zu früh mitgebraten

Dann wird er schnell dunkel und bitter. Knoblauch ist hier eine spätere Zutat und kein Startaroma.

Es fehlt ein sauberer Schluss

Kartoffeln und Mangold brauchen am Ende noch einmal ein richtiges Abschmecken. Salz, Pfeffer und eventuell ein kleiner Spritzer Zitrone machen hier viel aus. Ohne diesen Schritt bleibt das Gericht oft blasser, als es eigentlich sein müsste.

So lässt sich das Gericht gut vorbereiten

Eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln schmeckt frisch aus der Pfanne am besten, lässt sich aber trotzdem gut vorbereiten. Besonders praktisch ist es, die Kartoffeln schon vorher zu kochen oder sogar Pellkartoffeln vom Vortag zu verwenden. Das spart bei der eigentlichen Zubereitung viel Zeit.

Auch Mangold lässt sich vorher waschen, trennen und schneiden. Wenn alles vorbereitet ist, geht die eigentliche Pfanne später wirklich schnell. Das ist gerade bei solchen Gerichten der angenehmste Weg.

Reste lassen sich im Kühlschrank meist 1 bis 2 Tage gut aufbewahren. Beim Aufwärmen ist eine Pfanne besser als die Mikrowelle, weil die Kartoffeln dort etwas Struktur behalten. Falls die Mischung zu trocken wirkt, hilft ein kleiner Schluck Brühe oder Wasser. Sehr lange sollte man die Pfanne beim Aufwärmen nicht mehr garen, weil der Mangold sonst weiter an Frische verliert.

Häufige Fragen

Welche Kartoffeln passen am besten für eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln?

Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln sind meist die beste Wahl. Sie behalten in der Pfanne ihre Form und bekommen leichter eine schöne Oberfläche. Mehligkochende Kartoffeln werden schneller weich und machen die Pfanne eher stumpf.

Muss man Mangoldstiele und Blätter wirklich trennen?

Ja, das lohnt sich sehr. Die Stiele brauchen deutlich länger als die Blätter. Wenn beides gleichzeitig in die Pfanne kommt, sind die Blätter oft schon zu weich, während die Stiele noch nicht richtig passen.

Kann man vorgekochte Kartoffeln verwenden?

Ja, sogar sehr gut. Mit Pellkartoffeln vom Vortag wird die Pfanne besonders unkompliziert. Die Kartoffeln bekommen schneller Farbe und fallen weniger leicht auseinander.

Passt Knoblauch gut zu Mangold?

Ja, sehr gut. Knoblauch unterstützt den Mangold und bringt eine herzhafte Richtung hinein. Wichtig ist nur, ihn nicht zu früh zuzugeben, damit er nicht bitter wird.

Kann man die schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln ohne Sahne kochen?

Ja, problemlos. Die Brühe reicht oft schon aus, um die Pfanne saftig zu halten. Sahne, Crème fraîche oder Schmand sind nur eine Ergänzung für mehr Fülle.

Was passt als Topping dazu?

Sehr gut passen Feta, geriebener Käse, geröstete Kerne oder frische Kräuter. Diese Zutaten geben dem Gericht mehr Kontrast und machen es oft noch etwas interessanter.

Kann man Mangoldpfanne mit Kartoffeln vegan zubereiten?

Ja, sehr leicht. Verwende einfach Öl statt Butterschmalz und verzichte auf Feta, Käse oder Sahne oder ersetze diese Zutaten durch pflanzliche Varianten. Die Pfanne funktioniert auch dann sehr gut.

Wie bekommt das Gericht mehr Würze?

Mehr Würze entsteht vor allem über die Basis. Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer und etwas Paprikapulver machen hier viel aus. Auch Feta, Räuchertofu oder ein Hauch geräuchertes Paprikapulver helfen.

Kann man das Gericht mit anderem Gemüse ergänzen?

Ja, aber mit Maß. Gut passen zum Beispiel etwas Paprika, Kichererbsen oder wenige Champignons. Wichtig ist nur, dass Mangold und Kartoffeln nicht in den Hintergrund geraten.

Ist die schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln eher Beilage oder Hauptgericht?

Beides ist möglich. In der schlichten Form kann sie eine kräftige Beilage sein. Mit Feta, Räuchertofu, Speck oder einer kleinen cremigen Komponente wird daraus sehr leicht ein vollständiges Hauptgericht.

Fazit

Eine schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln gelingt besonders gut, wenn du die wenigen Hauptzutaten sauber behandelst. Kartoffeln brauchen zuerst Zeit und etwas Bräunung, Mangoldstiele und Mangoldblätter sollten getrennt behandelt werden, und Knoblauch sowie Würze kommen lieber etwas später dazu. Genau dadurch entsteht eine Pfanne, die herzhaft, saftig und angenehm ausgewogen ist.

Das Gericht ist außerdem sehr dankbar, weil es sich leicht anpassen lässt. Es funktioniert schlicht, mit etwas Feta, mit Kräutern, mit Räuchertofu oder mit einer kleinen cremigen Ergänzung. Trotz dieser Möglichkeiten bleibt der Kern immer derselbe: Kartoffeln, Mangold und eine gute Pfannenbasis. Und genau das macht die schnelle Mangoldpfanne mit Kartoffeln so alltagstauglich.

Checkliste
  • 800 g Kartoffeln, am besten festkochend oder vorwiegend festkochend
  • 500 bis 600 g Mangold
  • 1 große Zwiebel
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 2 bis 3 Esslöffel Öl oder etwas Butterschmalz
  • 100 bis 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 Esslöffel Crème fraîche, Schmand oder etwas Sahne, optional
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • etwas Muskat, sparsam
  • nach Wunsch etwas Paprikapulver edelsüß
  • nach Wunsch ein kleiner Spritzer Zitronensaft

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Wenn etwas nicht sofort so aussieht wie erwartet, lohnt es sich, ruhig zu bleiben.

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