Kartoffelsuppe mit gerösteten Speckwürfeln und Petersilie

Lesedauer: 16 Min
Aktualisiert: 11. Mai 2026 07:42

Eine cremige Kartoffelsuppe wird zu einem echten Wohlfühlessen, wenn knusprige Speckwürfel und frische Petersilie dazukommen. Die Kombination aus zart zerfallenen Kartoffeln, mildem Gemüse, salzigem Speck und einem Hauch frischer Kräuter macht satt, wärmt von innen und gelingt auch Kochanfängern zuverlässig.

Mit wenigen Grundzutaten, etwas Zeit am Herd und ein paar Kniffen für Geschmack und Konsistenz zauberst du eine Suppe, die sich perfekt für den Feierabend, Besuch am Wochenende oder einen großen Topf für mehrere Tage eignet.

Die Basis: Welche Kartoffeln, welches Gemüse, welche Flüssigkeit?

Eine richtig gute Suppe beginnt bei der Auswahl der Zutaten. Schon hier kannst du den Charakter deines Gerichts steuern: eher samtig und fein oder deftig und stückig.

Für die Kartoffeln eignen sich vor allem mehligkochende Sorten, weil sie beim Garen leichter zerfallen und eine schöne Bindung geben. Vorwiegend festkochende Knollen funktionieren ebenfalls, brauchen aber etwas längere Kochzeit und eventuell einen Pürierstab für die gewünschte Cremigkeit.

Als Richtwert kannst du pro Person mit etwa 250 bis 300 Gramm geschälten Kartoffeln rechnen. Damit die Suppe nicht nur nach Kartoffeln schmeckt, gehören klassische Suppengemüse dazu: Zwiebeln, Lauch, Sellerie und Karotten. Diese Gemüsemischung bringt Süße, Tiefe und eine leichte Würze mit.

Bei der Flüssigkeit kannst du zwischen Gemüsebrühe, Fleischbrühe oder einer Mischung aus Brühe und Milch beziehungsweise Sahne wählen. Gemüsebrühe macht das Ganze leichter, eine kräftige Fleischbrühe sorgt für deftigen Charakter, und etwas Milch oder Sahne bringt mehr Schmelz. Bei Sahne reichen meist 50 bis 100 Milliliter auf einen größeren Topf, damit die Suppe reichhaltig, aber nicht zu schwer wird.

Speckwürfel richtig knusprig braten

Die Speckwürfel sind der salzige, knusprige Kontrast zur weichen Suppe. Wenn sie schön ausgelassen und goldbraun gebraten werden, bleiben sie aromatisch und geben beim Essen einen kleinen Crunch.

Am besten eignet sich durchwachsener Bauchspeck oder Frühstücksspeck, den du in kleine Würfel oder Streifen schneidest. Für vier Portionen sind ungefähr 100 bis 150 Gramm Speck ein guter Rahmen. Wer es besonders herzhaft mag, nimmt etwas mehr, wer eine leichtere Variante bevorzugt, reduziert die Menge oder setzt Speck nur als Topping ein.

Damit der Speck richtig knusprig wird, gehst du so vor:

  • Speck in eine kalte Pfanne geben, ohne zusätzliches Fett.
  • Pfanne auf mittlere Hitze stellen und den Speck langsam auslassen.
  • Regelmäßig wenden, bis die Würfel goldbraun und leicht gebräunt sind.
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen, damit überschüssiges Fett aufgenommen wird.

Wenn du möchtest, kannst du einen Teil des ausgelassenen Fetts nutzen, um Zwiebeln und Gemüse darin anzuschwitzen. Dadurch bekommt die Suppe eine zusätzliche Specknote, ohne dass du noch mehr Fleisch verwenden musst.

Petersilie: Frische, Farbe und Aroma

Frische Petersilie rundet die Suppe ab, bringt Farbe in den Teller und sorgt für einen leicht würzigen, grünen Geschmack. Besonders gut passt glatte Petersilie, weil sie intensiver schmeckt, während krause Petersilie optisch sehr schön ist und etwas milder wirkt.

Die Petersilie sollte immer erst zum Schluss zur Suppe kommen, damit sie ihre Farbe behält und nicht grau oder bitter wird. Hacke die Blätter fein oder grob, je nachdem, ob du lieber grüne Punkte oder kleine Kräuterstücke im Teller haben möchtest. Ein Esslöffel pro Portion ist ein guter Richtwert, du kannst aber problemlos mehr verwenden, wenn du Kräuter liebst.

Ein Teil der Petersilie kann direkt vor dem Servieren in die Suppe gerührt werden, der Rest kommt als frischer Topping-Haufen auf den Teller. So hast du sowohl im Grundgeschmack als auch obenauf etwas Grünes.

Schritt für Schritt zur cremigen Kartoffelsuppe

Mit einer klaren Abfolge am Herd gelingt das Gericht auch nach einem langen Tag. Die einzelnen Schritte lassen sich gut planen, und während die Suppe kocht, hast du Zeit für den Speck und etwas Aufräumen.

Anleitung
1Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Würfel schneiden (etwa 2 Zentimeter Kantenlänge).
2Suppengemüse putzen und ebenfalls in kleine Würfel oder Scheiben schneiden.
3Zwiebeln in etwas Fett oder Speckfett in einem großen Topf anschwitzen, bis sie glasig sind.
4Restliches Gemüse dazugeben und wenige Minuten anrösten.
5Kartoffelwürfel einstreuen, einmal umrühren — Prüfe anschließend das Ergebnis und wiederhole bei Bedarf die entscheidenden Schritte.

Ein möglicher Ablauf, der sich in vielen Küchen bewährt hat:

  1. Kartoffeln schälen, in gleichmäßige Würfel schneiden (etwa 2 Zentimeter Kantenlänge).
  2. Suppengemüse putzen und ebenfalls in kleine Würfel oder Scheiben schneiden.
  3. Zwiebeln in etwas Fett oder Speckfett in einem großen Topf anschwitzen, bis sie glasig sind.
  4. Restliches Gemüse dazugeben und wenige Minuten anrösten.
  5. Kartoffelwürfel einstreuen, einmal umrühren.
  6. Mit Brühe ablöschen, bis alles gut bedeckt ist, und leicht salzen.
  7. Zum Kochen bringen und dann auf kleine bis mittlere Hitze reduzieren.
  8. Solange köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind und leicht zerfallen.
  9. Nach Wunsch einen Teil der Suppe pürieren oder alles zerdrücken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  10. Sahne oder Milch einrühren, mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken.
  11. Speckwürfel und Petersilie kurz vor dem Servieren hinzufügen oder getrennt reichen.

Wenn du Gäste erwartest, kannst du den Topf bis zum Pürieren vorbereiten und erst kurz vor dem Eintreffen die letzten Schritte erledigen. So bleibt die Suppe frisch, und die Speckwürfel behalten ihren Biss.

So wird die Suppe besonders aromatisch

Der Geschmack hängt nicht nur von den Grundzutaten ab, sondern auch von Röstgrad, Gewürzen und der Auswahl der Brühe. Mit ein paar Tricks holst du mehr Tiefe aus dem Gericht heraus.

Ein wichtiger Punkt ist das Anrösten des Gemüses. Wenn Zwiebeln, Karotten und Lauch einige Minuten im Topf Farbe nehmen dürfen, entwickeln sich leichte Röstaromen, die die Suppe voller wirken lassen. Es reicht, wenn der Topfboden leicht bräunliche Stellen zeigt, bevor du mit Brühe auffüllst.

Bei den Gewürzen sind Salz, Pfeffer und Muskatnuss Standard. Zusätzlich passen Lorbeerblatt, ein kleines Stück Knoblauch oder ein Hauch Kümmel sehr gut. Kümmel kann ganz oder gemahlen eingesetzt werden und wird von vielen als bekömmlich empfunden, vor allem bei kräftigen Kartoffelgerichten.

Wer es kräftiger mag, verwendet eine selbst gekochte Brühe oder eine hochwertige Fertigvariante mit möglichst wenigen Zusätzen. Eine Mischung aus Gemüsebrühe und etwas Rinder- oder Hühnerbrühe ergibt einen sehr runden Geschmack, der mit den Speckwürfeln harmoniert.

Konsistenz: Von sehr cremig bis leicht stückig

Die Textur entscheidet mit darüber, wie wohlig und angenehm das Essen wirkt. Von fast sämigem Püree bis zu einer eher klaren Suppe mit Einlage ist alles möglich.

Für eine sehr cremige Variante kannst du den größten Teil der Kartoffeln mit einem Stabmixer fein pürieren. Einige Löffel Kartoffelstücke legst du vor dem Pürieren beiseite und gibst sie danach wieder in den Topf, damit etwas Struktur bleibt. Alternativ zerdrückst du alle Kartoffeln grob mit einem Kartoffelstampfer, dann bleibt es eher rustikal.

Wenn dir die Suppe zu dick geraten ist, gibst du einfach etwas zusätzliche Brühe oder Milch hinzu. Ist sie zu dünn, lässt du sie ohne Deckel weiterköcheln, bis sie eindickt, oder gibst ein paar extra Kartoffelwürfel dazu und kochst diese weich. Auf Mehl oder andere Bindemittel kannst du in der Regel verzichten, weil Kartoffeln selbst Stärke mitbringen.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Bei einem so einfachen Gericht wirken Fehler zunächst unwahrscheinlich, in der Praxis gibt es aber ein paar typische Stolpersteine. Wenn du diese kennst, gelingt der Topf deutlich entspannter.

Ein häufiger Punkt ist zu starkes Salzen am Anfang. Brühe und Speck bringen bereits einiges an Würze mit, deshalb ist es sinnvoll, zunächst zurückhaltend zu würzen und den finalen Salzgehalt erst am Ende zu bestimmen. So verhinderst du, dass die Suppe zu salzig wird.

Ein weiteres Thema sind angebrannte Zwiebeln oder Gemüse. Wenn der Topf zu heiß ist oder zu wenig Fett im Spiel ist, bräunen die Zutaten zu schnell nachdunkelnd, was der Suppe einen bitteren Ton geben kann. Besser ist moderates Anbraten bei mittlerer Hitze und rechtzeitiges Ablöschen mit Brühe.

Auch zu hart gebratener Speck kann den Genuss beeinträchtigen. Sobald die Würfel dunkel und sehr hart werden, schmecken sie eher trocken. Nimm sie daher lieber etwas früher aus der Pfanne, wenn sie goldbraun und knusprig sind, und lass sie dann auf Küchenpapier nachziehen.

Varianten: Mit mehr Gemüse, mit Wurst oder vegetarisch

Die Grundsuppe lässt sich leicht an verschiedene Vorlieben und Vorräte anpassen. Mit zusätzlichen Gemüsesorten, Wursteinlage oder einem ganz fleischfreien Ansatz entstehen neue Versionen, ohne dass du ein neues Rezept erfinden musst.

Mehr Gemüse bringt Abwechslung und Farbe in den Teller. Gut passen kleine Brokkoliröschen, feine Kohlrabistreifen, Pastinaken oder Erbsen. Gib das Gemüse zeitlich so dazu, dass die Garzeit passt: feste Sorten wie Kohlrabi früh, empfindliche Zutaten wie Erbsen erst kurz vor Schluss.

Für eine Variante mit Wurst eignen sich in Scheiben geschnittene Bratwurst, Mettenden oder eine geräucherte Wurst, die in Scheiben oder Würfel geschnitten wird. Manche garen die Wurst direkt in der Suppe mit, andere braten sie separat goldbraun an und geben sie kurz vor dem Servieren dazu, damit sie Röstaromen behält.

Wer komplett ohne Fleisch kochen möchte, lässt Speck und Wurst einfach weg und baut stattdessen auf kräftige Gemüsebrühe, etwas Räuchersalz oder geräuchertes Paprikapulver. Knusprige Toppings wie geröstete Brotcroutons oder gebratene Pilze sorgen für Biss, den sonst der Speck übernimmt.

Anpassungen für große und kleine Runden

Dieses Gericht eignet sich hervorragend für mehrere Esser, weil es sich gut hochrechnen und warmhalten lässt. Mit ein paar Überlegungen vorab stellst du sicher, dass jeder satt wird und die Qualität im großen Topf erhalten bleibt.

Als grobe Orientierung kannst du pro Person etwa 400 bis 500 Milliliter Suppe planen. Für vier Personen ergibt das also 1,6 bis 2 Liter. Wenn viele kräftige Esser am Tisch sitzen oder du keine weiteren Gänge anbietest, ist die höhere Menge meist angenehmer.

Beim Hochskalieren des Rezepts ist es sinnvoll, Gewürze nicht einfach streng proportional zu erhöhen. Gerade Salz und kräftige Aromen wie Knoblauch oder Muskat steigerst du besser in Etappen und probierst zwischendurch. Die Kochzeit verlängert sich bei großen Mengen etwas, vor allem bis die Flüssigkeit einmal aufkocht, danach bleibt die Garzeit der Kartoffeln ähnlich.

Für kleine Haushalte lässt sich die Menge genauso gut halbieren. Viele kochen aber bewusst einen großen Topf und frieren Portionen ein, um später schnell etwas Warmes auf dem Tisch zu haben.

Aufbewahren, Einfrieren und Wiederaufwärmen

Ein Kartoffelgericht schmeckt häufig noch besser, wenn es durchgezogen ist. Daher lohnt es sich, direkt etwas mehr zu kochen und Reste clever zu nutzen.

Im Kühlschrank hält sich die Suppe in einem gut verschlossenen Behälter in der Regel zwei bis drei Tage. Beim Wiederaufwärmen gibst du bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe dazu, da die Kartoffeln beim Stehen weiter quellen und die Suppe andicken können. Erhitze langsam bei mittlerer Hitze und rühre zwischendurch, damit nichts am Topfboden ansetzt.

Zum Einfrieren lässt du alles komplett abkühlen und füllst die Suppe dann in geeignete Dosen oder Gefrierbeutel. Im Gefrierfach ist sie häufig mehrere Monate problemlos haltbar. Beim Auftauen gelingt es am schonendsten im Kühlschrank über Nacht, danach kannst du sie im Topf vorsichtig warm machen.

Speckwürfel, die ihre Knusprigkeit behalten sollen, frierst du idealerweise getrennt ein oder bereitest sie frisch zu, wenn du eine eingefrorene Portion aufwärmst.

Eine Variante für den Alltag: Schnellversion nach Feierabend

Für Tage, an denen der Hunger groß und die Zeit knapp ist, lässt sich die Zubereitung etwas beschleunigen. Dabei bleibt der Grundcharakter der Suppe erhalten, auch wenn du nicht jeden Schritt ausreizt.

Der wichtigste Hebel ist das Schneiden kleinerer Kartoffelwürfel und Gemüsestücke, damit alles schneller gar wird. Tiefgekühltes Suppengemüse ist eine praktische Abkürzung, weil es schon vorbereitet ist und direkt in den Topf kann. Auch fertig gewürfelter Speck spart Zeit am Schneidebrett.

Ein möglicher Feierabendablauf sieht so aus:

  • Wasser aufsetzen und Brühe vorbereiten, während du Kartoffeln und Zwiebeln schälst.
  • Speckwürfel in einer Pfanne anbraten und nebenbei das Gemüse im Topf anschwitzen.
  • Kartoffeln, Brühe und eventuell TK-Gemüse in den Topf geben und köcheln lassen.
  • Während die Suppe gart, Petersilie hacken, Tisch decken und Küche kurz aufräumen.
  • Zum Schluss abschmecken, nach Wunsch kurz pürieren und Speck sowie Petersilie hinzufügen.

So bekommst du innerhalb einer guten halben Stunde eine Schüssel dampfende Suppe auf den Tisch, ohne das Gefühl, den ganzen Abend am Herd gestanden zu haben.

Feierabend in der Schüssel: Ein Menü rund um die Kartoffelsuppe

Diese Art Suppe kann gut der Mittelpunkt eines kleinen Menüs sein. Mit einfachen Beilagen und einem passenden Nachtisch wirkt das Ganze wie ein bewusst geplanter Abend, ohne dass du dich in der Küche übernimmst.

Als Begleitung bietet sich frisches Brot an: ein kräftiges Bauernbrot, Baguette oder kleine Brötchen, gerne leicht angeröstet. Wer mag, reicht dazu eine kleine Schale mit Kräuterbutter oder einem Frischkäseaufstrich. So können die Gäste die Suppe löffeln und zwischendurch Brot hineintunken.

Für einen leichten Start eignet sich ein kleiner Rohkostsalat mit einem einfachen Dressing aus Essig, Öl, etwas Senf und Honig. Der knackige Salat bildet einen schönen Kontrast zur warmen, weichen Suppe. Als Abschluss passen ein Obstsalat, ein Stück Kuchen oder ein Joghurt mit etwas Obst und Nüssen.

Kochen für Gäste: Planung und Timing

Wer Besuch bekommt, möchte häufig nicht den ganzen Abend am Herd stehen, während die Gäste schon da sind. Dieses Gericht ist dankbar, weil sich viele Schritte vorziehen und vorbereiten lassen.

Du kannst das Gemüse schon am Vortag schneiden und in gut verschlossenen Behältern im Kühlschrank lagern. Auch Speck lässt sich bereits würfeln und in einer Dose kalt stellen. Die Suppe selbst lässt sich bis zum Pürieren vorkochen und dann abkühlen, erst kurz vor dem Essen wird sie wieder erhitzt, püriert und abgeschmeckt.

Speckwürfel bereitest du am besten am Tag des Besuchs zu, damit sie knusprig bleiben. Die Petersilie hackst du ebenfalls möglichst frisch, damit sie ihre Farbe behält. Wenn du mehrere Töpfe oder eine große Pfanne hast, kannst du Speck und Suppe parallel bearbeiten und hast so mehr Luft für deine Gäste.

Würzen wie ein Profi: Abschmecken in Etappen

Beim Würzen lohnt sich ein bisschen System, damit die Suppe am Ende rund schmeckt. Mehrere kleinere Korrekturen führen meist zu einem besseren Ergebnis als ein großer Versuch kurz vor dem Servieren.

Direkt nach dem Auffüllen mit Brühe gibst du nur wenig Salz und Pfeffer hinzu, weil die Brühe selbst Geschmack mitbringt. Wenn die Kartoffeln gar sind und du püriert oder gestampft hast, probierst du erneut und passt Salz, Pfeffer und Muskat an. Danach folgen eventuelle Zusätze wie ein Spritzer Zitronensaft für etwas Frische oder ein Klecks Sahne.

Der Speck wird in vielen Fällen separat zubereitet und erst am Ende hinzugefügt. Deshalb ist es sinnvoll, bei der Beurteilung des Salzgehalts daran zu denken, dass die Tellerportion später noch Speckwürfel enthält. Wenn die Suppe schon ohne Speck gut schmeckt, reicht oft ein dezentes Nachwürzen.

Feine Anpassungen für unterschiedliche Esser

An einem Tisch sitzen häufig Menschen mit verschiedenen Vorlieben. Eine Kartoffelsuppe mit Einlage ist dankbar, weil du einige Elemente erst auf dem Teller kombinierst und so gut variieren kannst.

Du kannst zum Beispiel den Speck getrennt in einer Schale anrichten, sodass sich jeder selbst entscheidet, wie viel davon in die Suppe kommt. Für Kinder oder Gäste, die keinen Speck essen möchten, bleibt der Teller einfach vegetarisch. Auch die Menge an Petersilie lässt sich individuell dosieren, indem du neben der bereits in der Suppe enthaltenen Portion noch eine Schale mit frisch gehackten Kräutern auf den Tisch stellst.

Wer es gern besonders cremig mag, bekommt einen kleinen Kringel Sahne, Crème fraîche oder Schmand auf seinen Teller, während andere die leichtere Grundvariante löffeln. Auf diese Weise musst du nicht mehrere Töpfe gleichzeitig verwalten und kannst trotzdem auf Wünsche eingehen.

Fragen rund um die würzige Kartoffelsuppe

Kann ich die Suppe schon am Vortag zubereiten?

Die Suppe lässt sich wunderbar am Vortag kochen, durchziehen und am nächsten Tag aufwärmen. Koche die knusprigen Speckwürfel dann lieber frisch und gib sie erst beim Servieren über die Schüsseln, damit sie nicht weich werden.

Wie verhindere ich, dass die Kartoffeln beim Kochen zerfallen?

Verwende überwiegend festkochende oder vorwiegend festkochende Sorten und schneide die Würfel nicht zu klein, damit sie ihre Form behalten. Lässt du die Suppe nur sanft köcheln statt stark zu sprudeln, bleiben die Stücke stabil und die Textur wirkt angenehmer.

Wie bekomme ich mehr Röstaroma an die Suppe?

Brate Speckwürfel und Zwiebeln in Ruhe kräftig an, bis sich am Topfboden braune Röstspuren bilden, und lösche diese dann mit Brühe oder Weißwein ab. So löst sich der Geschmack und geht vollständig in die Suppe über.

Welche Milchprodukte eignen sich zum Verfeinern?

Für eine samtige Suppe passen Schlagsahne, Crème fraîche oder Schmand besonders gut, weil sie hitzestabil sind und nicht so leicht gerinnen. Willst du es etwas leichter, kannst du auch Milch oder eine Kochsahne mit geringerem Fettanteil verwenden und erst ganz zum Schluss unterrühren.

Wie ersetze ich Speck, wenn ich das Gericht vegetarisch kochen möchte?

Röste gewürfelten Räuchertofu oder grob gehackte Nüsse wie Walnüsse oder Mandeln in etwas Öl, bis sie knusprig sind, und würze sie kräftig mit Paprikapulver und etwas Salz. So bekommst du ein aromatisches Topping mit Biss, das sich ähnlich wie Speck über die Suppe streuen lässt.

Wie bewahre ich die frische Petersilie am besten auf?

Stelle Petersilie wie einen Blumenstrauß in ein Glas Wasser, decke sie locker mit einem Beutel ab und lagere sie im Kühlschrank. Alternativ kannst du die gehackten Blätter in einem kleinen Behälter einfrieren und bei Bedarf gefroren über die Suppe streuen.

Wie verhindere ich, dass die Milchprodukte beim Aufwärmen ausflocken?

Erhitze die Suppe langsam bei mittlerer oder niedriger Hitze und rühre zwischendurch vorsichtig um, ohne sie heftig zu kochen. Möchtest du auf Nummer sicher gehen, kannst du die Suppe zuerst ohne Sahne oder Schmand aufwärmen und die Milchprodukte erst kurz vor dem Servieren einrühren.

Kann ich die Suppe im Schnellkochtopf zubereiten?

Im Schnellkochtopf garen die Kartoffeln besonders schnell und bleiben dennoch aromatisch, wenn du sie nicht zu klein schneidest. Nach der kurzen Garzeit kannst du die Suppe wie gewohnt teilweise pürieren und mit Speck und Petersilie vollenden.

Welche Beilagen passen besonders gut dazu?

Frisches Bauernbrot, Baguette oder ein rustikales Körnerbrötchen eignen sich wunderbar, um die cremige Suppe aufzutunken. Ein knackiger grüner Salat mit einem leichten Dressing ergänzt das Gericht, ohne den herzhaften Charakter zu überdecken.

Wie mache ich die Suppe kindertauglich milder?

Reduziere die Menge an Speck oder nimm eine mildere Variante wie Kochschinkenwürfel und würze sparsamer mit Pfeffer. Schöpfe für Kinder zuerst eine Portion ab und gib dort nur etwas Petersilie und vielleicht geriebenen Käse darüber, während du die restliche Suppe für Erwachsene kräftiger abschmeckst.

Kann ich die Suppe glutenfrei zubereiten?

Die Suppe kommt in der Regel ohne Mehl aus, sodass du nur auf eine glutenfreie Brühe achten musst. Serviere sie mit glutenfreiem Brot oder gerösteten Kartoffelwürfeln als Einlage, damit niemand auf das Sättigungsgefühl verzichten muss.

Fazit

Mit knusprigem Speck, frischer Petersilie und einer cremigen Basis aus Kartoffeln zauberst du im Handumdrehen einen wärmenden Eintopf, der satt macht und gute Laune an den Tisch bringt. Dank der vielen Varianten, Toppings und Anpassungen wird daraus ein Gericht, das sowohl im Alltag als auch für Gäste bestens funktioniert. Probiere verschiedene Kombinationen aus und finde genau die Mischung, die dir und deinen Mitesserinnen und Mitessern am besten schmeckt.

Checkliste
  • Speck in eine kalte Pfanne geben, ohne zusätzliches Fett.
  • Pfanne auf mittlere Hitze stellen und den Speck langsam auslassen.
  • Regelmäßig wenden, bis die Würfel goldbraun und leicht gebräunt sind.
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen, damit überschüssiges Fett aufgenommen wird.

Anna und Martin kochen gemeinsam
Anna & Martin
Wir kochen unsere Rezepte mehrfach im Alltag und passen sie so an, dass sie auch nach einem langen Tag zuverlässig gelingen.

Für uns hat sich bewährt, vor dem Kochen alles bereitzulegen, damit der Ablauf ruhig bleibt.

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