Wie macht man ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen?

Lesedauer: 15 Min
Aktualisiert: 12. März 2026 20:10

Dieses Gericht passt besonders gut, wenn es zügig gehen soll, aber trotzdem etwas auf den Tisch kommen soll, das nach richtiger Mahlzeit schmeckt. Eier sind schnell vorbereitet, Tomaten bringen sofort Sauce und Fruchtigkeit mit, und mit wenigen Gewürzen lässt sich daraus in kurzer Zeit eine sehr runde Currybasis kochen. Gerade deshalb ist Eiercurry so dankbar: Es braucht keine lange Zutatenliste, sondern eher ein gutes Gefühl für Reihenfolge und Würze.

Wichtig ist vor allem, dass die Sauce genug Tiefe bekommt und die Eier nicht einfach nur in einer flüssigen Tomatensoße liegen. Wenn Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark und Gewürze sauber aufgebaut werden, entwickelt das Curry einen deutlich volleren Geschmack. Genau das macht am Ende den Unterschied zwischen einem schnellen Essen und einem wirklich überzeugenden Rezept.

Zutaten

Für etwa 4 Portionen brauchst du:

  • 8 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, etwa 2 bis 3 cm
  • 2 Esslöffel Öl oder etwas Ghee
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose oder 4 bis 5 sehr reife Tomaten
  • 150 bis 250 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Currypulver oder mildes Garam Masala
  • 1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • etwas Chili oder Cayennepfeffer nach Geschmack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Prise Zucker, optional
  • etwas Zitronen- oder Limettensaft zum Schluss
  • nach Wunsch frischer Koriander oder Petersilie

Optional passen außerdem gut dazu:

  • 2 bis 3 Esslöffel Joghurt oder eine milde pflanzliche Alternative
  • 1 kleine grüne Chili
  • etwas Butter zum Abrunden
  • wenige frische Curryblätter, falls vorhanden
  • etwas Sahne oder Kokosmilch für eine weichere Richtung

Die Grundversion funktioniert schon sehr gut mit den Hauptzutaten. Für ein schnelles Eiercurry mit Tomaten ist vor allem wichtig, dass Tomaten, Zwiebel und Gewürze die Sauce tragen und die Eier nur dann in den Topf kommen, wenn die Basis bereits gut schmeckt.

Welche Zutaten den Geschmack besonders tragen

Ein Eiercurry wirkt auf den ersten Blick schlicht, lebt aber stark von seinen Grundzutaten. Die Eier sorgen natürlich für Sättigung und machen das Gericht zu einer richtigen Mahlzeit. Geschmacklich entscheidend sind sie aber nicht allein. Die eigentliche Tiefe kommt aus der Sauce.

Die Zwiebel ist dafür fast wichtiger als die Eier selbst. Wenn sie weich angeschwitzt und mit Tomaten und Gewürzen verbunden wird, bringt sie Süße, Würze und Substanz in die Sauce. Knoblauch und Ingwer geben dem Curry seine warme, herzhafte Richtung. Tomaten sorgen für Fruchtigkeit, Säure und die eigentliche Saucenbasis. Genau deshalb sollte man sie nicht nur kurz erhitzen, sondern ein paar Minuten einkochen lassen, damit sie nicht roh und flach bleiben.

Tomatenmark ist eine kleine Zutat mit großer Wirkung. Es vertieft den Tomatengeschmack und macht die Sauce runder. Gerade bei einem schnellen Gericht ist das hilfreich, weil die Kochzeit kürzer ist und nicht so viele Aromen von selbst entstehen. Ein Löffel reicht meist schon, um die Richtung deutlich zu verbessern.

Die Gewürze sollten nicht zu zahlreich sein, aber gut gewählt. Kreuzkümmel gibt Wärme und Tiefe. Kurkuma bringt Farbe und einen typischen Curryton. Paprikapulver rundet ab. Currypulver oder Garam Masala geben dem Ganzen die eigentliche Richtung. Chili sorgt für Wärme, sollte aber so dosiert werden, dass Tomaten und Eier erkennbar bleiben.

Welche Eier sich gut eignen

Für ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen passen normale Hühnereier völlig aus. Wichtig ist weniger die Größe als der Gargrad. Die Eier sollten hart gekocht sein, aber nicht so lange, dass das Eigelb trocken und gräulich wird. Ein zarter, noch leicht saftiger Kern ist für ein Curry oft angenehmer als ein komplett trockenes Ei.

Sehr große Eier können verwendet werden, brauchen aber beim Kochen etwas länger. Mittelgroße Eier sind für dieses Rezept oft unkomplizierter, weil sie gleichmäßig garen und später im Curry eine angenehme Portion ergeben. Wenn du die Eier halbierst, sollten sie im Teller oder auf dem Reis noch gut handhabbar sein. Wenn du sie ganz lässt, sind mittlere Größen ebenfalls oft die praktischste Wahl.

Auch frische Eier sind von Vorteil, wobei sich ganz frische Eier manchmal etwas schlechter pellen lassen. Wenn die Eier nach dem Kochen direkt kalt abgeschreckt werden, wird das Schälen meist einfacher. Dieser Schritt lohnt sich hier besonders, weil ein Curry mit angerissenen, zerfledderten Eiern zwar noch schmeckt, aber deutlich unordentlicher wirkt.

Welche Tomaten sich am besten eignen

Für ein schnelles Curry sind gehackte Tomaten aus der Dose oft die verlässlichste Lösung. Sie bringen sofort eine gute Saucenbasis mit und schmecken in vielen Fällen aromatischer als frische Tomaten, die außerhalb der Saison oft viel Wasser, aber wenig Tiefe haben. Gerade wenn das Gericht zügig gelingen soll, sind Dosentomaten deshalb oft die bessere Wahl.

Frische Tomaten funktionieren ebenfalls gut, wenn sie wirklich reif und geschmacksstark sind. Dann sollten sie fein gewürfelt werden und einige Minuten mehr Zeit bekommen, damit sie zu einer runden Sauce zerfallen. Sehr feste Tomaten mit wenig Aroma sind für dieses Rezept eher weniger geeignet, weil die Sauce dann trotz Gewürzen etwas dünn und unentschlossen wirken kann.

Passierte Tomaten gehen im Notfall auch, wirken aber oft etwas glatter und weniger lebendig als gehackte Tomaten. Für ein Eiercurry mit Tomaten ist eine Sauce mit etwas Struktur meist angenehmer. Deshalb sind gehackte Tomaten in vielen Fällen die beste Mitte.

So bereitest du die Zutaten richtig vor

Der erste Schritt ist das Kochen der Eier. Gib sie in einen Topf mit kaltem Wasser, bring das Wasser zum Kochen und lasse die Eier dann je nach Größe etwa 8 bis 10 Minuten garen. Danach werden sie kalt abgeschreckt und gepellt. Wenn du möchtest, kannst du sie anschließend ganz lassen oder längs halbieren. Beide Varianten funktionieren gut. Ganze Eier wirken im Curry oft etwas klassischer, halbierte Eier nehmen später mehr Sauce auf.

Die Zwiebel wird fein gewürfelt. Knoblauch wird gehackt oder gepresst. Den Ingwer schälst du dünn und reibst ihn fein oder schneidest ihn sehr klein. Wenn du frische Tomaten verwendest, schneidest du sie jetzt in kleine Würfel. Falls du eine frische Chili einsetzen möchtest, wird sie entkernt und fein gehackt.

Die Gewürze kannst du schon abmessen. Das spart später Zeit und verhindert, dass etwas im falschen Moment zu lange in der heißen Pfanne liegt. Gerade bei einem Curry ist das hilfreich, weil Tomatenmark, Gewürze und Zwiebelbasis in kurzer Zeit viel Aroma entwickeln, wenn die Schritte ruhig ineinandergreifen.

Zubereitung Schritt für Schritt

Erhitze zuerst das Öl oder Ghee in einer großen Pfanne oder in einem breiten Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und lasse sie einige Minuten weich und glasig werden. Sie soll nicht dunkel bräunen, sondern langsam Süße und Würze aufbauen. Danach kommen Knoblauch und Ingwer dazu. Beides braucht nur kurze Zeit, meist weniger als eine Minute. Schon jetzt entsteht der typische Duft, der einem guten Curry seine Richtung gibt.

Nun rührst du das Tomatenmark ein und lässt es kurz mitziehen. Dieser Schritt ist klein, aber wichtig. Das Tomatenmark verliert so seine rohe Note und bringt deutlich mehr Tiefe in die Sauce. Danach kommen Kreuzkümmel, Paprikapulver, Kurkuma und Currypulver oder Garam Masala dazu. Wenn du Chili verwenden möchtest, kommt es jetzt ebenfalls hinein. Die Gewürze sollten nur kurz im heißen Fett und zusammen mit dem Tomatenmark angeröstet werden. Sie dürfen nicht verbrennen, aber genau in diesen Sekunden entfalten sie viel von ihrem Charakter.

Sobald die Mischung würzig duftet, gibst du die gehackten Tomaten dazu. Falls du eine kleine Prise Zucker verwenden möchtest, ist jetzt der richtige Moment. Sie soll das Curry nicht süß machen, sondern lediglich die Säure der Tomaten etwas abrunden. Rühre alles gut um und lasse die Tomaten einige Minuten offen köcheln. Das ist ein wichtiger Schritt. Ein schnelles Eiercurry mit Tomaten schmeckt nur dann wirklich rund, wenn die Sauce etwas einkochen darf und nicht bloß kurz heiß wird.

Wenn die Tomatenbasis nicht mehr roh wirkt, gibst du nach und nach Wasser oder Brühe dazu. Die Sauce soll sämig und löffelbar werden, aber nicht suppig. Beginne lieber mit etwas weniger Flüssigkeit und ergänze nur so viel, wie für die gewünschte Konsistenz nötig ist. Lasse die Sauce noch einige Minuten bei milder Hitze köcheln, bis sie leicht bindet und die Gewürze sich spürbar verbunden haben.

Jetzt kannst du die Eier ins Spiel bringen. Viele mögen es, die gekochten Eier vor dem Einlegen an mehreren Stellen leicht einzuritzen oder mit einer Gabel sanft anzustechen. Dadurch nimmt die Oberfläche etwas Sauce auf. Du kannst die Eier auch in wenig Öl ganz kurz rundherum anbraten, wenn du ihnen noch etwas mehr Aroma geben möchtest. Für die schnelle Variante ist das kein Muss, kann aber geschmacklich schön sein.

Lege die Eier vorsichtig in die Sauce und wende sie darin, sodass sie gut benetzt sind. Ganze Eier solltest du dabei behutsam bewegen, damit sie nicht reißen. Halbierte Eier setzt du am besten mit der Schnittfläche leicht nach oben ein, damit sie nicht völlig auseinanderfallen. Das Curry soll jetzt nur noch ruhig ziehen, nicht wild kochen. Etwa 5 Minuten reichen meist aus, damit die Eier Wärme und Geschmack annehmen.

Zum Schluss schmeckst du die Sauce mit Salz und schwarzem Pfeffer ab. Wenn du eine etwas weichere Richtung möchtest, kannst du jetzt noch 2 bis 3 Esslöffel Joghurt einrühren. Das sollte dann nur noch bei milder Resthitze geschehen, damit nichts ausflockt. Ein kleiner Spritzer Zitronen- oder Limettensaft kann ebenfalls sehr gut passen, weil er die Tomaten und Gewürze noch etwas klarer wirken lässt.

Vor dem Servieren streust du nach Wunsch etwas frischen Koriander oder Petersilie darüber. Dann kommt das Curry direkt auf den Tisch.

So wird die Sauce besonders aromatisch statt flach

Ein gutes Eiercurry steht und fällt mit seiner Sauce. Genau dort passiert am meisten, obwohl das Gericht insgesamt schnell gekocht ist. Wenn die Sauce nur aus kurz erhitzten Tomaten mit etwas Currypulver besteht, schmeckt das Ergebnis oft eindimensional. Die eigentliche Tiefe kommt erst durch die Reihenfolge.

Besonders wichtig sind dabei diese Punkte:

  • Zwiebel lange genug weich werden lassen
  • Knoblauch und Ingwer nicht roh in die Flüssigkeit werfen
  • Tomatenmark kurz mitrösten
  • Gewürze im warmen Fett kurz öffnen
  • die Tomatenbasis einige Minuten einkochen lassen

Gerade das Einkochen der Tomaten wird häufig unterschätzt. Auch bei einem schnellen Rezept braucht die Sauce ein paar Minuten, damit sich Säure, Würze und Tomatensüße ausbalancieren. Ein Curry gewinnt hier nicht durch komplizierte Technik, sondern durch etwas Geduld in genau diesem Abschnitt.

Welche Gewürze besonders gut passen

Ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen braucht keine überladene Mischung, sondern eher eine klare, warme Richtung. Kreuzkümmel ist dafür fast immer ein sehr guter Kern, weil er der Sauce Tiefe gibt. Kurkuma bringt Farbe und einen typischen Currycharakter. Paprikapulver stützt die Tomaten und macht die Sauce runder. Currypulver ist unkompliziert und alltagstauglich, während Garam Masala oft etwas wärmer und tiefer wirkt.

Sehr gut passen:

  • Kreuzkümmel für Wärme und Tiefe
  • Kurkuma für Farbe und Grundton
  • Paprikapulver für Fülle
  • Currypulver für eine schnelle, stimmige Richtung
  • Garam Masala eher am Ende für einen runderen Abschluss
  • Chili für eine dosierte Schärfe

Wer noch etwas mehr Frische möchte, kann ganz wenig Koriander gemahlen ergänzen. Das sollte aber nur eine Nebenrolle spielen. Das Curry lebt stärker von Tomate, Zwiebel und den warmen Grundgewürzen als von einer sehr komplexen Gewürzliste.

So gelingt die Konsistenz

Die beste Konsistenz für dieses Gericht liegt meist zwischen Sauce und leichtem Curry, also nicht dünn wie eine Suppe und nicht so dick, dass die Eier trocken in einer Paste liegen. Gerade weil keine Hülsenfrüchte, kein Fleisch und keine große Menge Gemüse gebunden werden müssen, ist die Flüssigkeit hier besonders leicht zu viel.

Hilfreich sind deshalb diese Punkte:

  • die Tomatenbasis erst einkochen lassen
  • Wasser oder Brühe nur portionsweise zugeben
  • Joghurt oder andere cremige Zutaten erst am Ende einrühren
  • das Curry nicht mehr stark kochen, wenn die Eier in der Sauce liegen
  • lieber mit etwas dickerer Sauce starten als mit zu viel Flüssigkeit

Wenn dir die Sauce zu fest wird, hilft ein kleiner Schluck heiße Brühe. Wenn sie zu dünn bleibt, reicht meist noch etwas weitere Kochzeit ohne Deckel. Vieles lässt sich hier gut ausgleichen, solange du nicht zu früh zu viel Flüssigkeit hineingibst.

Welche Beilagen gut dazu passen

Ein Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen ist für sich schon sehr ordentlich, wirkt aber mit einer passenden Beilage noch runder. Am besten passen eher schlichte Begleiter, die die Sauce aufnehmen und dem Curry Raum lassen.

Sehr gut passen:

  • Basmatireis
  • Jasminreis
  • Naan oder anderes Fladenbrot
  • lockerer Langkornreis
  • leicht geröstetes Brot

Reis ist oft die naheliegendste Wahl, weil er die Sauce gut trägt und geschmacklich zurückhaltend bleibt. Fladenbrot passt ebenfalls sehr gut, vor allem wenn das Curry etwas dicker gekocht ist. Wenn es besonders schnell gehen soll, reicht auch ein Stück Brot dazu, gerade wenn die Sauce kräftig genug ist.

So kannst du das Eiercurry leicht variieren

Das Grundrezept ist schlicht, lässt sich aber gut in verschiedene Richtungen entwickeln, ohne seinen Charakter zu verlieren.

Mit Joghurt

Joghurt macht das Curry milder und etwas weicher. Er sollte erst am Ende in die nicht mehr stark kochende Sauce eingerührt werden. Das Ergebnis wird cremiger, ohne schwer zu wirken.

Mit Kokosmilch

Ein kleiner Schuss Kokosmilch passt ebenfalls gut, wenn du eine rundere, leicht weichere Richtung möchtest. Dann wird das Curry weniger tomatig und etwas voller.

Mit frischer Chili

Frische Chili bringt eine klarere Schärfe als reines Chilipulver. Wer das Curry etwas lebendiger und wärmer möchte, kann sie zusammen mit Zwiebel oder Knoblauch anschwitzen.

Mit Spinat

Eine kleine Handvoll Blattspinat kann kurz vor Schluss untergehoben werden. Das passt geschmacklich sehr gut, sollte aber die Eier nicht verdrängen. Er ist eher Ergänzung als neue Hauptzutat.

Mit angebratenen Eiern

Wer etwas mehr Röstaroma möchte, kann die gekochten Eier vor dem Einlegen kurz in wenig Öl anbraten. Dadurch bekommen sie außen mehr Charakter und halten die Sauce noch etwas schöner.

Diese Fehler solltest du vermeiden

Auch ein einfaches Eiercurry kann an ein paar Punkten unnötig an Qualität verlieren.

Die Sauce bleibt zu roh

Wenn Tomaten, Zwiebel und Gewürze nicht kurz zusammenziehen dürfen, bleibt das Curry oft flach und etwas säuerlich. Gerade diese Phase braucht ein paar Minuten Ruhe.

Zu viel Flüssigkeit auf einmal

Dann wird aus dem Curry schnell eher eine dünne Tomatensoße mit Eiern. Besser ist es, die Konsistenz nach und nach aufzubauen.

Die Eier kochen zu lange mit

Dann können sie fester und trockener werden, besonders das Eigelb. Die Eier sollen im Curry nur noch durchziehen, nicht endlos kochen.

Gewürze werden nur in die Flüssigkeit gerührt

Dann fehlt oft Tiefe. Das kurze Mitrösten mit Tomatenmark und Fett bringt deutlich mehr Aroma.

Zu wenig Salz am Ende

Tomaten und Eier wirken schnell milder, als man zunächst denkt. Das letzte Abschmecken ist hier wichtig, weil das Gericht sonst trotz Gewürzen etwas stumpf bleiben kann.

So lässt sich das Curry gut vorbereiten

Ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen kann gut vorbereitet werden. Die Sauce lässt sich problemlos vorher kochen und später wieder erwärmen. Die Eier können ebenfalls vorgekocht und erst kurz vor dem Servieren in die heiße Sauce gelegt werden. Genau so bleibt das Ergebnis oft am angenehmsten.

Im Kühlschrank hält sich das Curry meist 1 bis 2 Tage gut. Beim erneuten Erwärmen sollte die Sauce nur ruhig heiß werden und nicht stark kochen. Wenn sie etwas eingedickt ist, hilft ein kleiner Schluck Wasser oder Brühe. Bei Varianten mit Joghurt oder einer anderen cremigen Komponente ist moderate Hitze besonders wichtig, damit die Sauce glatt bleibt.

Häufige Fragen zum Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen

Kann man für ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen auch weiche Eier verwenden?

Für dieses Rezept sind hart gekochte Eier meist besser geeignet. Sie lassen sich sauber schälen, halten in der Sauce besser ihre Form und nehmen die Würze gut an. Sehr weiche Eier passen eher weniger, weil sie beim Einlegen in die heiße Sauce schnell auseinandergehen können.

Welche Tomaten sind für ein Eiercurry mit Tomaten am besten?

Gehackte Tomaten aus der Dose sind oft die einfachste und verlässlichste Wahl. Sie bringen schnell eine gute Saucenbasis mit. Frische, wirklich reife Tomaten funktionieren ebenfalls gut, brauchen aber meist etwas mehr Kochzeit und oft mehr Konzentration im Geschmack.

Muss man die Eier vor dem Einlegen anbraten?

Nein, das ist kein Muss. Das Curry funktioniert auch sehr gut mit nur gekochten Eiern. Wer etwas mehr Aroma und eine leicht festere Oberfläche möchte, kann die Eier jedoch kurz anbraten.

Warum wird meine Sauce zu dünn?

Meist wurde zu früh zu viel Wasser oder Brühe zugegeben, oder die Tomatenbasis durfte nicht lange genug einkochen. Eine etwas längere Kochzeit ohne Deckel hilft oft schon. Beim nächsten Mal lohnt es sich, die Flüssigkeit etwas vorsichtiger zu dosieren.

Welche Gewürze sollte man auf keinen Fall weglassen?

Kreuzkümmel und eine Currykomponente wie Currypulver oder Garam Masala sind für die Richtung besonders wichtig. Kurkuma ist für Farbe und Grundton sehr hilfreich. Paprikapulver und etwas Chili runden die Mischung dann meist gut ab.

Kann man das Curry auch milder kochen?

Ja, problemlos. Reduziere einfach Chili oder Cayenne und arbeite am Ende mit etwas Joghurt oder einem kleinen Schuss Kokosmilch. Dadurch bleibt das Curry würzig, wirkt aber deutlich milder.

Passt Reis besser dazu als Brot?

Beides funktioniert gut. Reis ist oft die klassischere und ruhigere Beilage, weil er die Sauce sehr gut aufnimmt. Brot oder Fladenbrot passt besonders gut, wenn das Curry etwas dicker gekocht ist.

Kann man das Eiercurry vegetarisch lassen und trotzdem kräftig hinbekommen?

Ja, sehr gut. Das Rezept ist ohnehin vegetarisch, solange keine Fleischbrühe verwendet wird. Die Kraft kommt über Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark und die Gewürze, nicht über Fleisch.

Warum schmeckt mein Eiercurry trotz Gewürzen etwas flach?

Oft liegt das daran, dass Zwiebel und Tomatenbasis nicht genug Zeit bekommen haben oder die Gewürze nicht kurz mitgeröstet wurden. Auch ein fehlendes sauberes Abschmecken am Ende kann dazu führen, dass die Sauce trotz guter Zutaten nicht wirklich rund wirkt.

Kann man das Curry auch mit halbierten Eiern servieren?

Ja, das ist sogar sehr schön. Halbierte Eier nehmen mehr Sauce an der Schnittfläche auf und sehen auf dem Teller sehr gut aus. Man sollte sie nur vorsichtig einlegen, damit sie nicht zerfallen.

Fazit

Ein schnelles Eiercurry mit Tomaten und Gewürzen gelingt besonders gut, wenn die Sauce wirklich als Herzstück behandelt wird. Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark und Gewürze brauchen ein paar ruhige Minuten, damit aus den einfachen Zutaten eine runde Basis entsteht. Erst danach kommen die Eier dazu und ziehen nur noch in der Sauce durch.

Gerade diese klare Reihenfolge macht das Gericht so überzeugend. Es bleibt unkompliziert, schnell und alltagstauglich, schmeckt aber deutlich voller als viele sehr kurze Pfannengerichte. Wenn die Sauce stimmig ist und die Eier nicht zu lange in der Hitze bleiben, bekommst du ein warmes, würziges und angenehm sättigendes Essen, das mit wenig Aufwand sehr viel hergibt.

Checkliste
  • 8 Eier
  • 1 große Zwiebel
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stück Ingwer, etwa 2 bis 3 cm
  • 2 Esslöffel Öl oder etwas Ghee
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose oder 4 bis 5 sehr reife Tomaten
  • 150 bis 250 ml Wasser oder Gemüsebrühe
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Currypulver oder mildes Garam Masala
  • 1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma
  • etwas Chili oder Cayennepfeffer nach Geschmack
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleine Prise Zucker, optional
  • etwas Zitronen- oder Limettensaft zum Schluss
  • nach Wunsch frischer Koriander oder Petersilie

Anna und Martin kochen gemeinsam
Anna & Martin
Wir entwickeln unsere Rezepte Schritt für Schritt weiter, damit sie im Alltag stressfrei funktionieren.

Uns ist aufgefallen, dass es sich lohnt, den Herd nicht zu hoch einzustellen und lieber etwas Geduld zu haben.

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