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Rezept

Feta-Dip mit Paprika und Honig: mediterran, salzig und leicht scharf

Dieser cremige Feta-Dip verbindet geröstete Paprika mit würzigem Käse, etwas Honig und einer milden Chilischärfe. Er ist in etwa 15 Minuten fertig und passt als Brotaufstrich, zu Rohkost, Ofengemüse oder auf eine Platte mit …

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Feta-Dip mit Paprika und Honig: mediterran, salzig und leicht scharf
Zeit15 Minuten
Richtungoffen
Aufwandeinfach

Dieser cremige Feta-Dip verbindet geröstete Paprika mit würzigem Käse, etwas Honig und einer milden Chilischärfe. Er ist in etwa 15 Minuten fertig und passt als Brotaufstrich, zu Rohkost, Ofengemüse oder auf eine Platte mit mediterranen Kleinigkeiten. Das Rezept ergibt eine mittelgroße Schale für etwa vier Personen.

Zutaten für 4 Portionen

  • 200 g Feta
  • 150 g geröstete rote Paprika aus dem Glas, gut abgetropft
  • 100 g griechischer Joghurt mit 10 Prozent Fett
  • 2 TL flüssiger Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • etwas schwarzer Pfeffer

Vorbereitung: 10 Minuten
Ruhezeit: 5 Minuten
Gesamtzeit: etwa 15 Minuten

Feta, Paprika und Honig zum cremigen Dip verarbeiten

  1. Die Paprikastücke in einem Sieb sorgfältig abtropfen lassen und anschließend mit Küchenpapier trocken tupfen. Zu viel Flüssigkeit würde den Dip dünn machen.
  2. Den Feta grob zerbröseln und zusammen mit Paprika, Joghurt, 1 TL Honig, Olivenöl, Zitronensaft, Chiliflocken, Oregano und etwas Pfeffer in einen hohen Mixbecher geben.
  3. Alle Zutaten mit einem Stabmixer pürieren. Zwischendurch die Masse vom Rand nach unten schieben. Der Dip ist fertig, sobald keine größeren Fetastücke mehr sichtbar sind und die Konsistenz glatt, aber noch standfest ist.
  4. Den Dip abschmecken. Für eine deutlichere Süße den zweiten Teelöffel Honig vollständig einarbeiten. Soll die salzige Fetanote stärker hervortreten, genügt möglicherweise bereits die Hälfte davon. Zusätzliches Salz ist normalerweise nicht erforderlich.
  5. Den Paprika-Feta-Dip fünf Minuten stehen lassen, damit Oregano und Chili ihr Aroma verteilen. Vor dem Servieren noch einmal kurz umrühren.

Die Konsistenz gezielt anpassen

Geröstete Paprika enthält je nach Produkt unterschiedlich viel Flüssigkeit. Ist der Dip trotz gründlichen Abtropfens zu weich, zerbrösele etwas zusätzlichen Feta hinein und mixe ihn nochmals. Mehr Joghurt würde die Masse dagegen weiter verdünnen.

Für einen weicheren Dip, der sich leichter mit Brot aufnehmen lässt, kannst du esslöffelweise Joghurt ergänzen. Gib nicht sofort eine größere Menge hinzu: Schon ein Esslöffel verändert die Konsistenz spürbar. Nach dem Kühlen wird der Dip durch den Feta meist wieder etwas fester.

Falls kein Stabmixer vorhanden ist, funktioniert auch ein kleiner Zerkleinerer. Mit einer Gabel entsteht dagegen keine vollständig glatte Creme. In diesem Fall die Paprika sehr fein hacken, den Feta gründlich zerdrücken und alles zu einem rustikalen Aufstrich verrühren.

Schärfe und Süße richtig ausbalancieren

Die Chiliflocken sorgen in der angegebenen Menge nur für eine zurückhaltende Schärfe. Für eine kinderfreundliche Portion kannst du sie weglassen und lediglich etwas mildes Paprikapulver verwenden. Wer den Dip schärfer servieren möchte, erhöht die Chilimenge erst nach dem Pürieren in kleinen Schritten. Nach einigen Minuten schmeckt Chili oft kräftiger als unmittelbar beim Einrühren.

Honig soll die salzigen und leicht säuerlichen Noten abrunden, den Dip aber nicht in einen süßen Aufstrich verwandeln. Deshalb kommt zunächst nur ein Teelöffel in die Creme. Die restliche Menge lässt sich nach dem Abschmecken ergänzen. Ein kräftiger, herber Honig kann geschmacklich stärker hervortreten als eine milde Sorte.

Dazu passt der Paprika-Feta-Dip

Besonders gut harmoniert die Creme mit warmem Fladenbrot, geröstetem Baguette oder Pita. Als kalte Beilage passt sie zu Gurkenstiften, Möhren, Staudensellerie und kleinen Paprikastücken. Auch gebackene Kartoffelspalten, Zucchini oder Auberginen erhalten damit eine würzige, cremige Ergänzung.

Für Fingerfood kannst du kleine Brotscheiben dünn mit dem Dip bestreichen und mit gehackter Petersilie oder wenigen gerösteten Sesamsamen bestreuen. Trage ihn nicht zu früh auf knuspriges Brot auf, da die Feuchtigkeit den Belag mit der Zeit weich macht.

Vorbereiten und gekühlt aufbewahren

Der Dip lässt sich einige Stunden vor dem Essen zubereiten. Bewahre ihn bis zum Servieren in einem sauberen, gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Rühre ihn nach dem Kühlen gründlich durch; hat sich etwas Flüssigkeit abgesetzt, lässt sie sich meist wieder einarbeiten.

Wegen Feta und Joghurt sollte die Creme nicht längere Zeit ungekühlt auf dem Tisch stehen. Entnimm bei einem Buffet lieber zunächst eine kleinere Portion und stelle bei Bedarf frischen Dip nach. Reste gehören zeitnah zurück in den Kühlschrank und sollten mit sauberem Besteck entnommen werden.

Verbrauche übrig gebliebenen Dip am besten innerhalb von zwei Tagen. Wenn er bereits längere Zeit als Teil eines Buffets ungekühlt stand, sollte er nicht erneut aufbewahrt werden. Zum Einfrieren eignet sich die Creme weniger gut, weil Joghurt und Feta nach dem Auftauen Wasser absetzen und die Konsistenz körnig werden kann.

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