Eierragout mit Erbsen und Kartoffeln: günstiges Essen wie früher
Dieses Eierragout verbindet gekochte Eier, Kartoffeln und Erbsen mit einer milden, cremigen Sauce. Das einfache Gericht für vier Personen steht in etwa 45 Minuten auf dem Tisch und schmeckt nach klassischer Hausmannskost. Weil es …
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Rezept auf einen Blick
Zutaten
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. In einen Topf geben, knapp mit kaltem Wasser bedecken und das Wasser leicht salzen. Aufkochen und die Kartoffeln bei mittlerer Hitze 15 bis 18 Minuten garen. Sie sollen weich sein, aber beim Umrühren nicht zerfallen.
Während die Kartoffeln kochen, die Eier in einen zweiten Topf legen und mit Wasser bedecken. Das Wasser aufkochen und die Eier ab dem Siedepunkt etwa 9 Minuten kochen. Danach kalt abschrecken, pellen und vierteln.
Für die helle Sauce die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl einrühren und ungefähr 1 Minute anschwitzen, ohne es braun werden zu lassen.
Gemüsebrühe und Milch nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen. Jede Portion Flüssigkeit erst glatt rühren, bevor die nächste hinzukommt. Die Sauce aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzt.
Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss einrühren. Die tiefgekühlten Erbsen direkt in die Sauce geben und 3 bis 4 Minuten sanft garen.
Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Kartoffelwürfel und Eier vorsichtig unter die Sauce heben. Das Ragout noch 2 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen, aber nicht kräftig kochen. Mit Petersilie bestreuen und direkt servieren.
Du brauchst
Dieses Eierragout verbindet gekochte Eier, Kartoffeln und Erbsen mit einer milden, cremigen Sauce. Das einfache Gericht für vier Personen steht in etwa 45 Minuten auf dem Tisch und schmeckt nach klassischer Hausmannskost. Weil es überwiegend aus preiswerten Grundzutaten besteht, eignet es sich gut als sättigendes Mittag- oder Abendessen.
Eierragout Schritt für Schritt kochen
- Die Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. In einen Topf geben, knapp mit kaltem Wasser bedecken und das Wasser leicht salzen. Aufkochen und die Kartoffeln bei mittlerer Hitze 15 bis 18 Minuten garen. Sie sollen weich sein, aber beim Umrühren nicht zerfallen.
- Während die Kartoffeln kochen, die Eier in einen zweiten Topf legen und mit Wasser bedecken. Das Wasser aufkochen und die Eier ab dem Siedepunkt etwa 9 Minuten kochen. Danach kalt abschrecken, pellen und vierteln.
- Für die helle Sauce die Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl einrühren und ungefähr 1 Minute anschwitzen, ohne es braun werden zu lassen.
- Gemüsebrühe und Milch nach und nach unter kräftigem Rühren zugießen. Jede Portion Flüssigkeit erst glatt rühren, bevor die nächste hinzukommt. Die Sauce aufkochen und bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten leise köcheln lassen. Zwischendurch umrühren, damit sie nicht am Topfboden ansetzt.
- Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss einrühren. Die tiefgekühlten Erbsen direkt in die Sauce geben und 3 bis 4 Minuten sanft garen.
- Die Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Kartoffelwürfel und Eier vorsichtig unter die Sauce heben. Das Ragout noch 2 Minuten bei niedriger Hitze erwärmen, aber nicht kräftig kochen. Mit Petersilie bestreuen und direkt servieren.
So bekommt die Sauce die richtige Konsistenz
Die Sauce sollte die Kartoffeln und Eier cremig umhüllen, aber noch langsam vom Löffel fließen. Wirkt sie nach dem Köcheln zu dick, rühre esslöffelweise Milch ein. Ist sie zu dünn, lasse sie vor dem Hinzufügen der Eier noch einige Minuten offen köcheln. Die Eier kommen erst zum Schluss hinein, damit das Eigelb nicht zerbröselt und die Stücke ansehnlich bleiben.
Die kurze Kochzeit nach dem Anrühren ist wichtig: Sie bindet die Sauce und nimmt dem Mehl seinen rohen Geschmack. Eine moderate Temperatur verhindert zugleich, dass die Milch am Topfboden anbrennt.
Warum das Gericht günstig und sättigend ist
Kartoffeln übernehmen den größten Mengenanteil, während zwei Eier pro Portion für Substanz sorgen. Tiefgekühlte Erbsen lassen sich bedarfsgerecht entnehmen und verursachen dadurch kaum Reste. Butter, Mehl, Milch und Brühe ergeben ohne Sahne eine vollmundige Sauce. Die tatsächlichen Kosten hängen von Packungsgröße, Einkaufsort und vorhandenen Vorräten ab, doch das Rezept benötigt weder Fleisch noch teure Spezialzutaten.
Passende Abwandlungen
Für eine kräftigere Senfnote kannst du insgesamt 2 TL Senf verwenden. Gib den zusätzlichen Senf erst nach dem Köcheln in die Sauce und schmecke sie erneut ab. Eine milde Variante für Kinder gelingt mit nur 1/2 TL Senf und etwas mehr Milch.
Übrig gebliebene gekochte Eier lassen sich ebenfalls verwenden. Sie müssen vollständig durchgegart und durchgehend gekühlt worden sein. Da diese Eier nicht mehr gekocht werden müssen, kommen sie erst zusammen mit den Kartoffeln in die fertige Sauce.
Wer keine Petersilie hat, kann Schnittlauch verwenden. Dill verändert den Charakter deutlicher, passt aber ebenfalls zu Eiern und heller Sauce. Frische Erbsen funktionieren in der Saison genauso; je nach Größe brauchen sie etwas länger als tiefgekühlte Erbsen.
Aufbewahren und schonend aufwärmen
Reste sollten zügig abkühlen und in einem geschlossenen Behälter in den Kühlschrank kommen. Verbrauche das Eierragout innerhalb von zwei Tagen. Erwärme es in einem Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze und rühre vorsichtig um. Ein kleiner Schuss Milch gleicht aus, dass die Sauce beim Abkühlen fester wird.
Zum Einfrieren ist das Gericht weniger geeignet: Gekochte Kartoffeln können ihre Konsistenz verändern, Eier werden leicht gummiartig und die gebundene Milchsauce kann sich trennen. Besser ist es, nur die benötigte Menge zuzubereiten oder gekühlte Reste zeitnah einzuplanen.
Wenn etwas schiefgeht
Was kannst du ersetzen?
Ei
Beim Backen je nach Rezept: 1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser als Bindung.
Alternativen ansehen →Butter
Neutrales Öl in vielen Rührteigen und herzhaften Gerichten.
Alternativen ansehen →Milch
Pflanzendrink in vielen Teigen, Saucen und Suppen.
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